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Dienstag, 11. April 2017

von Eiernetzen und Nostalgie...

In meiner Kindheit suchte ich natürlich genau wie all die anderen Jungen und Mädchen der Nachbarschaft zu Ostern im Garten die bunten Eier. Anschließend machten wir etwas, was sicher eine regionale (vogtländische) Eigenart ist:

Wir stiegen über die Gartenzäune zur Wiese hinter den Häusern zum Eier-schleudern.
Dafür wurden die (hartgekochten!) Eier in liebevoll gehäkelte Netze gesteckt, an den langen Schnüren geschleudert und so hoch geworfen, wie es nur ging. Das Gras war hoch und weich und oft brauchte es viele Versuche, bis endlich ein Ei zu Bruch ging und gegessen werden konnte.

Seit meiner Kindheit habe ich nie wieder Kinder dabei gesehen. Wie auch- sie laufen mit gesenktem Kopf, Smartphone in der Hand und teilen Fotos von ihren Ostergeschenken mit ihren Freunden.



Wie bin ich doch alt geworden und nostalgisch. Und ich habe mir ein Eiernetz gehäkelt...





Dienstag, 22. März 2016

Eine ganz besondere Decke

habe ich für meine Schwiegermutti genäht.


Das Muster dieser Häkelspitze kenne ich als "Queen Anne Scarf"- man findet die Anleitung u.a. hier. Allerdings kann ich eine ganze Menge Sachen deutlich besser als filigrane Spitzen häkeln.


Aber ich kenne jemanden, der darin ein echter Profi ist: die liebe Ute! Und als ich diese Spitze in ihrem dawanda-Shop entdeckt habe, kam mir die Idee, sie zu einer Decke für meine liebe Schwiegermutti zu verarbeiten.

Von dieser Spitze gibt es leider keine Eck-Variante, aber ich habe mir 4 gerade Stücke von ca. 80cm Länge häkeln lassen und an den Ecken problemlos aneinander setzen können. Sie überlappen nur ein wenig.


An dieser Stelle muss ich schon einmal sagen: Liebe Ute- Deine Spitze ist sooo schön und gleichmäßig und wie schnell Du sie fertig hattest! Dankeschön, Du liebe!

Bei eBay hatte ich dazu den passenden Stoff gefunden; leicht, aber nicht zu feinfädig, leicht zu bügeln und dazu zum Schnäppchenpreis. Ich habe ihn 84 x 84cm zugeschnitten, mit einem ganz kleinen, engen Zickzack-Stich versäubert und dann die Spitze aufgesteckt.
Mit Zickzack habe ich sie dann aufgenäht und anschließend noch einmal mit kleinem Stich um die einzelnen kleinen Bogen, damit sie fest aufliegt und nicht umklappt.

 

An der Stelle war irre viel Geduld gefragt. Nach fast jedem einzelnen Stich das Füßchen heben, die Decke ein wenig drehen, ein Stich- und das wieder und wieder... Ich glaube fast, von Hand aufnähen hätte nicht viel länger gedauert.
Zum Schluss noch von Hand mit kleinen Stichen die Spitze an den Ecken vernähen und alles einmal bügeln.

Die Decke zu nähen hat allein schon mehrere Stunden gedauert, aber sie ist - besonders dank Utes schöner Spitze -ganz wundervoll geworden und ich weiß, dass die Mutti solche hochwertigen Arbeiten sehr liebt und schätzt und sehr sorgsam damit umgeht. Sie sollte ein Geschenk zum Geburtstag werden, aber ich muss gestehen: ich kann´s nicht erwarten und habe nun ein wundervolles Ostergeschenk.


Donnerstag, 14. Mai 2015

Shop-Tipp 2015-03

Shop-Tipp 2015-02

Mein heutiger Shop-Tipp für Euch:

Der Dawanda-Shop von Mausimom
Ihr findet im Shop von Ute ganz wundervolle Stickereien und Häkelspitzen, Vintage-Porzellan -glas und Emaille, Granny-Decken und -Kissen und noch vieles mehr.
 
Ich habe u.a. diese wunderschönen Buttersaucieren und Häkelspitze gefunden, in die ich ganz verliebt bin.
 



 
Für diese weiße Spitze ein ganz besonderes Dankeschön;
ich werde später noch darüber berichten, wenn ich sie verarbeitet habe.

 
 

Freitag, 16. Januar 2015

Für die allerliebste Schwiegermutti

habe ich letztes Jahr einen Schal aus "Silkhair" von Lana Grossa gestrickt / gehäkelt. Leider wirkt die Farbe auf den Fotos sehr kräftig; es ist aber ein zartes korallefarben.

Gestrickt habe ich in den Hinreihen 1RM, *2 Ma. rechts zusammenstricken, 1 Umschlag* (** immer im Wechsel) und in den Rückreihen alle Ma. links mit Nadelstärke 5, so dass ein luftiges Netzmuster entsteht.
Die obere und untere Kante habe ich umhäkelt und verschiedene gehäkelte Blüten angenäht. Für die hatte ich keine Vorlage und habe einfach alle verschieden und nach Lust und Laune gearbeitet. Das ging auch ganz wunderbar- bis ich ein paar Maschen aufribbeln wollte. Ich habe gelernt: eine neue Blüte häkeln geht fast schneller, als ein paar Maschen zu ribbeln; das Garn ist einfach zu fein und haarig.


Die Blüten habe ich nur mit wenigen Stichen zusammen- und angenäht. Ich dachte: wenn es ihr mit den Blüten nicht so gut gefällt, sind sie so auch ganz schnell wieder abgetrennt. (Hat aber gefallen und so blieben sie dran.)


Der fertige Schal ist nur luftige 50g leicht und legt sich wie ein zartes, farbiges Wölkchen um den Hals. Trotzdem ist er breit und lang genug, dass man ihn in verschiedenen Varianten tragen kann.






Donnerstag, 15. Januar 2015

Häkeln kannn. ich auch..

oder besser gesagt: konnte ich mal. Vielleicht fällt mir noch etwas ein, wofür ich diese vielen Häkelblüten verwenden kann. Sorgsam verpackt habe ich sie in den unerschöpflichen Tiefen meiner kreativen Vorräte (wieder)gefunden...