Mittwoch, 21. Oktober 2026

Kleine Taschen, große Stoffliebe – meine neuen Midi-Taschen

Manche Stoffe sind einfach viel zu schön, um sie im Schrank liegen zu lassen!

Wer selbst näht, kennt das bestimmt: Im Laufe der Zeit sammeln sich immer wieder ganz besondere Stoffschätze an. Manche entdeckt man zufällig, andere kauft man ganz bewusst, weil man sich sofort in ihre Farben, Muster oder Motive verliebt hat. Und von einigen kann man sich einfach nicht trennen, weil sie mittlerweile echte Raritäten geworden sind.
Genau solche Stoffschätze habe ich jetzt für eine neue Serie meiner Midi-Taschen verwendet. Entstanden ist eine bunte und abwechslungsreiche Kollektion, bei der wirklich keine Tasche der anderen gleicht.




Von zarten Blütenmustern und romantischen Vogelmotiven über maritime Designs mit Muscheln, grafische Muster und verspielte Retrostoffe bis hin zu farbenfrohen Fantasiewelten, nostalgischen VW-Bussen und lässigen Jeansmotiven ist alles dabei. Einige Stoffe wirken schlicht und elegant, andere fröhlich, verspielt oder ein bisschen ausgefallen. Gerade diese Vielfalt macht für mich den besonderen Reiz der kleinen Taschen aus.

Das Schönste daran: Viele dieser Stoffe sind inzwischen gar nicht mehr oder nur noch schwer erhältlich. Einige stammen aus älteren Kollektionen und sind längst aus den Geschäften und Onlineshops verschwunden. Umso mehr freue ich mich, ihnen mit diesen Taschen einen neuen Auftritt zu geben. So ist jede Midi-Tasche nicht nur ein praktischer Alltagsbegleiter, sondern auch ein kleines, individuelles Einzelstück.




Klein, praktisch und mit Liebe genäht: Mit ihren Maßen von 22 × 17,5 × 4 cm haben die Midi-Taschen eine wunderbar handliche Größe. Sie bieten ausreichend Platz für allerlei Kleinigkeiten, ohne dabei unnötig viel Raum einzunehmen.

Bei der Verarbeitung habe ich wie immer auf hochwertige Materialien und liebevolle Details geachtet. Die Baumwollstoffe sind mit einer Vlieseinlage verstärkt, die den Taschen eine schöne Form und angenehme Stabilität verleiht. Die Reißverschlüsse und das Garn für die Steppnähte habe ich sorgfältig auf die jeweiligen Stoffe abgestimmt.
Auch innen sind die Taschen hübsch und praktisch verarbeitet: Ein Futter aus Baumwollstoff und eine kleine zusätzliche Innentasche sorgen dafür, dass alles seinen Platz findet. Ob als Kosmetiktasche, für Schmuck, Haaraccessoires, Nähzubehör oder andere Kleinigkeiten – die Midi-Taschen lassen sich ganz vielseitig verwenden. Besonders praktisch finde ich sie auch auf Reisen. Kleine Utensilien oder feine Wäsche sind darin ordentlich und übersichtlich verstaut. Und wer gern zwischen verschiedenen Handtaschen wechselt, kann seine wichtigsten Kleinigkeiten einfach in einer Midi-Tasche aufbewahren und mit einem Griff von einer Tasche in die andere umziehen lassen.

Ich finde es immer wieder schön zu sehen, wie unterschiedlich ein und dasselbe Schnittmuster wirken kann, wenn man dafür ganz verschiedene Stoffe verwendet. 
Mal entsteht eine romantische Tasche, mal eine moderne, mal eine richtig fröhliche und bunte. Jede hat ihren eigenen Charme und ihren ganz persönlichen Charakter. Und ganz nebenbei bekommen auch die Stoffe, die schon länger auf ihren großen Auftritt gewartet haben, endlich die Aufmerksamkeit, die sie verdienen. Eine kleine Kollektion voller Farben, Muster und Erinnerungen – und jede Tasche ein Unikat, das es so kein zweites Mal gibt.

Vielleicht ist ja auch Dein ganz persönlicher Lieblingsstoff dabei!



    

Montag, 19. Oktober 2026

New York, New York – ein bisschen Großstadtflair für Deine Lieblingsprojekte

I love NY – die Stadt, die niemals schläft, hat mich zu einer neuen Taschenkollektion inspiriert, die Ihr in meinem etsy-Shop findet!

Gelbe Taxis, die berühmte Skyline von Manhattan, Straßenschilder vom Broadway und der Fifth Avenue, die amerikanische Flagge und natürlich das unverwechselbare New Yorker Großstadtflair – all das findet sich auf diesen besonderen Projekttaschen wieder.

Mal steht die beeindruckende Skyline im Mittelpunkt, mal sind es die typischen Straßenszenen mit gelben Taxis, die alten Häuserfassaden oder die berühmten Straßenschilder. Es gibt auf jeder Seite etwas Neues zu entdecken.

Aus einem wunderschönen Baumwollstoff mit vielen unterschiedlichen New-York-Motiven habe ich eine kleine Serie individueller Projekttaschen genäht. Das Besondere daran: Jede Tasche zeigt auf der Vorder- und Rückseite ein anderes Motiv. So gleicht keine Tasche der anderen und jede erzählt ihre eigene kleine Geschichte aus der faszinierenden Metropole.




Wie bei all meinen selbst genähten Projekttaschen habe ich auch hier viel Wert auf eine sorgfältige Verarbeitung und schöne, aufeinander abgestimmte Details gelegt.
Für die Taschen habe ich hochwertige Baumwollstoffe verwendet und diese mit einer Vlieseinlage verstärkt. So bekommen sie eine angenehme Stabilität und bleiben trotzdem schön weich und flexibel. Die Reißverschlüsse habe ich farblich passend ausgewählt, ebenso das Garn für die Steppnähte. Im Inneren sorgt ein Baumwollfutter für eine schöne Verarbeitung, und eine kleine Innentasche bietet Platz für all die Kleinigkeiten, die man gern griffbereit hat. 
Ein besonders hübsches Detail ist der abnehmbare Charm-Anhänger am Reißverschluss. Er ist nicht nur dekorativ, sondern lässt sich beim Stricken auch wunderbar als Maschenmarkierer verwenden.

Mit ihrer praktischen mittleren Größe sind die Taschen ideale Begleiter für viele Strick- und Häkelarbeiten. Wolle, Nadeln und Zubehör lassen sich darin ordentlich verstauen und sind auch unterwegs immer gut aufgehoben.
Aber natürlich können die Taschen noch viel mehr! Ob als Kosmetiktasche, für kleine Reiseutensilien, feine Wäsche oder als Organizer in einer größeren Handtasche – sie sind vielseitig einsetzbar und machen dabei immer eine gute Figur.

Ich mag besonders, dass durch die unterschiedlichen Stoffausschnitte jede dieser Taschen ihren ganz eigenen Charakter bekommen hat. Obwohl alle aus demselben Stoff entstanden sind, ist jede für sich ein kleines Unikat. Und vielleicht ist es gerade das, was ich am Selbernähen so liebe: Aus einem schönen Stoff entstehen mit ein wenig Kreativität, Sorgfalt und Liebe zum Detail ganz individuelle Lieblingsstücke.

Ein bisschen New York, ein bisschen Fernweh und ganz viel Freude am Handgemachten!

Samstag, 17. Oktober 2026

EDLER WEIN & ROTE ROSEN... handgesponnene Wolle

Manche Farben sind einfach zum Verlieben schön!

Diese beiden handgesponnenen Wollstränge sind für mich genau solche kleinen Schätze. Mit ihren intensiven Farben, den lebendigen Kontrasten und den unzähligen feinen Nuancen ziehen sie die Blicke auf sich.
Tiefes Bordeaux trifft auf leuchtendes Himbeerrot, kräftiges Magenta und wunderschöne Violett- und Pflaumentöne. Dazwischen blitzen immer wieder kleine Farbakzente hervor, die dem Garn eine besondere Lebendigkeit verleihen. Ein faszinierendes Farbenspiel, das mich an edlen Rotwein und samtige Rosenblüten erinnert. Und so haben die beiden Garne auch ihre Namen bekommen: „Edler Wein“ und „Rote Rosen“

EDLER WEIN     100% Merinowolle – 125g / ca. 210m

Die satten, dunkleren Farbtöne verleihen diesem Garn eine wunderschöne Tiefe und erinnern an das warme Schimmern eines edlen Rotweins im Licht.

ROTE ROSEN     100% Merinowolle – 150g / ca. 300m
Hier stehen die leuchtenden, kräftigen Nuancen im Vordergrund. Die unterschiedlichen Schattierungen erinnern mich an die samtigen Blütenblätter roter Rosen.




Ein bisschen Farbenmagie

Für diese beiden Garne habe ich die Merinofasern von Hand miteinander gemischt und anschließend auf meinem Spinnrad versponnen und zweifach verzwirnt. Im Gegensatz zu kardierten Fasern, bei denen die Farben stärker miteinander verschmelzen, bleiben beim Mischen von Hand die einzelnen Nuancen viel deutlicher erkennbar. Gerade das macht für mich den besonderen Reiz dieser Wolle aus: Die Farben liegen immer wieder nebeneinander, wechseln sich ab und bilden wunderschöne Kontraste. Kein Abschnitt gleicht dem anderen und trotzdem ergibt alles zusammen ein harmonisches Gesamtbild.

Die kuschelig weiche Merinowolle fühlt sich wunderbar angenehm an und lässt sich zu ganz individuellen Lieblingsstücken verarbeiten. Ich könnte mir daraus besonders gut ein weiches Tuch, einen Loop oder andere schöne Accessoires vorstellen. Gerade bei schlichten Strickmustern kommt das lebendige Farbenspiel besonders schön zur Geltung, denn bei diesen Garnen braucht es eigentlich gar nicht viel – die Farben selbst sind schon das schönste Muster.
Was ich an diesen beiden Wollsträngen besonders liebe, ist ihre Individualität. Immer wieder entdeckt man neue Nuancen und überraschende Farbkombinationen. Und weil jede Faser von Hand gemischt und jeder Meter Garn von mir selbst gesponnen wurde, sind „Edler Wein“ und „Rote Rosen“ zwei ganz besondere Unikate, die es so kein zweites Mal gibt.

Zwei Stränge voller Farben, kuschelig weicher Merinowolle und ganz viel Liebe zum Detail – ein kleines Stück Spinnglück, das Lust auf neue Strickideen macht.

Donnerstag, 15. Oktober 2026

HERBSTBLÜTEN... handgesponnene Wolle

Für mich ist der Weg zum fertigen Garn genauso schön wie das Stricken selbst!

Es gibt wohl kaum etwas Schöneres, als aus einem Berg wunderbar weicher Wollfasern mit den eigenen Händen ein ganz individuelles Garn entstehen zu lassen. Zu sehen, wie sich Farben miteinander verbinden, Fasern zu einem Faden werden und schließlich ein fertiger Wollstrang entsteht, fasziniert mich immer wieder aufs Neue.

Diesmal sind drei wunderschöne Stränge aus reiner Merinowolle entstanden – jeder ein bisschen anders und doch gehören sie irgendwie zusammen.

Ein kleines Farbenspiel aus unzähligen Nuancen, zarte Rosé- und Fliedertöne treffen auf sanftes Blau, Türkis, Grün und kleine Farbtupfer in Gelb und Orange. Dazwischen finden sich immer wieder gedeckte, fast erdige Nuancen, die den lebendigen Farben eine wunderbare Harmonie verleihen.
Je nachdem, wie das Licht auf die Wolle fällt, treten mal die einen, mal die anderen Farben stärker hervor. Gerade dieses Zusammenspiel der vielen feinen Farbtöne macht für mich den besonderen Reiz dieser Garne aus. Kein Abschnitt gleicht dem anderen, und trotzdem ergibt alles zusammen ein wunderschönes, harmonisches Gesamtbild. Ein bisschen wie ein gemaltes Bild – nur eben aus Wolle.

Am Anfang standen die weichen Merinofasern, die ich auf meiner Kardiermaschine von Ashford von Hand kardiert habe. Dabei werden die Fasern aufgelockert, miteinander vermischt und zu einem luftigen Batt verarbeitet. Besonders spannend finde ich diesen Arbeitsschritt, denn hier beginnt bereits das Spiel mit den Farben. Durch das Kardieren verbinden sich die verschiedenen Nuancen miteinander, ohne dass ihre Eigenständigkeit vollständig verloren geht.
Anschließend habe ich die vorbereiteten Fasern versponnen und die entstandenen Fäden anschließend zweifach verzwirnt. Dabei sind drei ganz unterschiedliche Stränge entstanden. Mal ist der Faden etwas feiner, mal ein wenig kräftiger, mal wirken die Farben stärker miteinander vermischt, während an anderen Stellen einzelne Nuancen deutlicher hervortreten.

Genau diese kleinen Unterschiede machen handgesponnene Wolle für mich so besonders. Obwohl alle drei Stränge aus 100% Merinowolle bestehen und farblich wunderbar miteinander harmonieren, hat jeder seinen ganz eigenen Charakter.

Strang 1 : 100% Merinowolle, 100g / 220m
Strang 2: 100% Merinowolle, 90g / 160m
Strang 3: 100% Merinowolle, 55g / 115m

Merinowolle gehört für mich zu den besonders schönen Fasern zum Spinnen und Stricken. Sie fühlt sich wunderbar weich an, ist angenehm auf der Haut und lässt sich zu herrlich kuscheligen Garnen verarbeiten. Bei handgesponnener Wolle kommt noch etwas hinzu, das industriell hergestellte Garne in dieser Form kaum bieten können: ihre ganz eigene Lebendigkeit.
Der Faden ist nicht überall vollkommen gleichmäßig, die Farben verteilen sich immer wieder neu und beim Verstricken entsteht dadurch ein ganz individuelles Maschenbild.

Ich könnte mir aus dieser Wolle beispielsweise eine weiche Mütze, einen kuscheligen Loop oder andere kleine Lieblingsstücke vorstellen, bei denen die schönen Farbnuancen besonders gut zur Geltung kommen. Natürlich könnte man einen solchen Einzelstrang auch wunderbar mit neutralen Unifarben kombinieren.

Was ich am Handspinnen so liebe, ist die Freiheit, etwas vollkommen Eigenes entstehen zu lassen. Von der Auswahl und Mischung der Fasern über das Kardieren bis zum fertigen Garn liegt jeder einzelne Arbeitsschritt in meinen Händen.

Natürlich braucht das seine Zeit. Aber gerade darin liegt für mich ein großer Teil der Freude. Es ist ein wunderbarer Ausgleich, sich ganz auf die Fasern, die Farben und den gleichmäßigen Rhythmus des Spinnrades zu konzentrieren. Und am Ende hält man etwas in den Händen, das es so in keinem Geschäft zu kaufen gibt. 

Drei Stränge, unzählige Farbnuancen und viele Stunden liebevoller Handarbeit – ein kleines Stück Spinnglück, von der ersten Faser bis zum letzten Meter Garn.

Donnerstag, 10. September 2026

Ein bisschen Gartenglück vor der Firmentür

Bei Grönfingers in Rostock habe ich mich mit wunderschönen Herbstpflanzen eingedeckt, um die Kübel vor unserer Firma neu zu bepflanzen. Und bei dieser herrlichen Auswahl fiel es mir gar nicht so leicht, mich zu entscheiden.

Diesmal sollten es nicht die klassischen Herbstfarben in Orange und Rostrot sein. Viel lieber wollte ich etwas Frisches, Freundliches gestalten – mit zarten Rosa- und Pinktönen, bunter Heide und verschiedenen Grün- und Silbertönen.

Besonders schön finde ich die Kombination aus den kleinen rosafarbenen Blüten, den kräftig pinkfarbenen Beeren und den filigranen, silbrig weißen Pflanzen. Dazwischen sorgen verschiedene Heidepflanzen für Fülle und Struktur.

In den größeren Kübeln habe ich die Pflanzen dicht miteinander kombiniert. Dazu gesellen sich hohe, locker überhängende Ziergräser, die der ganzen Bepflanzung etwas Leichtes und Natürliches verleihen. Gerade diese zurückhaltende Dekoration gefällt mir besonders gut, denn die Pflanzen selbst sind schon Schmuck genug.

Mein kleines Stück Garten

Da ich zu Hause leider keinen Garten habe und wegen der Tauben auch nich meine Fensterbänke und die Loggia bepflanzen kann, genieße ich solche Gelegenheiten umso mehr.
So habe ich mir eben ein kleines Stück Gartenglück an meinen Arbeitsplatz geholt und tatsächlich freue ich mich jeden Morgen, wenn ich zur Firma komme und die hübsch bepflanzten Kübel vor der Tür sehe.
Wie schön, dass mir mein Chef das erlaubt hat- sogar mit dem Rosa und Pink :-)




Samstag, 29. August 2026

Ein spätsommerlicher Gartentraum am Tiefwarensee

Zufällig entdeckt man Orte, an denen man am liebsten noch ein paar Stunden länger bleiben möchte. So ging es mir bei unserem Ausflug zum Café im Hotel Am Tiefwarensee in Waren an der Müritz.

Das Hotel liegt inmitten einer wunderschönen Gartenanlage, die mit ihrer Pflanzenvielfalt und liebevollen Gestaltung wirklich beeindruckt. Schon beim ersten Blick auf die gepflegten Wege, die kunstvoll geschnittenen Hecken und die üppigen Blumenbeete war ich begeistert.

Blütenpracht und Gartenkunst

Besonders gefielen mir die farbenfrohen Zinnien, die in kräftigem Pink, leuchtendem Gelb, Rot und zartem Rosa um die Wette blühten. Dazu die wunderschönen Seerosen, deren pinkfarbene Blüten zwischen den großen grünen Blättern auf dem Wasser leuchteten.


Überall gab es etwas zu entdecken: außergewöhnliche Gehölze, hübsche Blütenstände, kleine Skulpturen und liebevoll angelegte Gartenbereiche. Besonders reizvoll fand ich auch den japanisch gestalteten Garten mit seinen Steinen, Kiesflächen und sorgfältig ausgewählten Pflanzen.
Zwischen den geschwungenen Hecken eröffneten sich immer wieder neue Blickwinkel auf das imposante historische Gebäude und den Tiefwarensee. Selbst der wolkenverhangene Himmel konnte dieser wunderschönen Kulisse nichts von ihrem Charme nehmen.




Kaffee und Kuchen dürfen nicht fehlen


Nach unserem ausgiebigen Gartenrundgang haben wir es uns im Café gemütlich gemacht. Bei Kaffee und köstlichem Kuchen ließ sich der Nachmittag wunderbar genießen. Besonders die herrliche Baisertorte war eine kleine Sünde wert.

Ein Ort zum Wiederkommen

Ich liebe solche Ausflüge, bei denen man ganz nebenbei so viele schöne Eindrücke sammelt. Dieser Garten ist wirklich ein kleines Paradies und zeigt, wie wunderbar sich Natur, Gartenkunst und historische Architektur miteinander verbinden lassen. Ein wunderschöner Spätsommertag voller Blüten, kleiner Entdeckungen und süßer Genüsse – und ganz bestimmt nicht unser letzter Besuch!

Dienstag, 28. Juli 2026

Ein kleiner Distelfink und ein großer Schreck

Manchmal sind es die unerwarteten Begegnungen, die einem besonders ans Herz gehen.

Heute gab es bei uns in der Firma einen kleinen gefiederten Besucher, dessen Tag leider mit einem ordentlichen Schrecken begann. Ein wunderschöner Vogel war gegen eines unserer Fenster geflogen und lag anschließend ganz benommen im Gras.

Als ich ihn entdeckte, tat er mir unendlich leid. So ein zartes kleines Geschöpf, völlig hilflos und offensichtlich noch ganz mitgenommen von dem Aufprall. Behutsam nahm ich ihn auf und legte ihn an ein geschütztes, schattiges Plätzchen unter die Hortensien. Dort konnte er sich in Ruhe erholen.

Natürlich ließ mir der kleine Kerl keine Ruhe. Immer wieder schaute ich nach ihm und hoffte, dass er sich von seinem Schreck erholen würde.

Bei der Gelegenheit fand ich auch heraus, um welchen Vogel es sich handelte: einen Distelfink, auch Stieglitz genannt. Mit seiner leuchtend roten Gesichtsmaske, dem schwarz-weißen Köpfchen und den auffällig gelben Flügelbinden ist er wirklich ein wunderschöner kleiner Vogel. Aus der Nähe betrachtet ist sein Gefieder noch viel beeindruckender als aus der Ferne.

Am Nachmittag kam dann die schönste Überraschung: Mein kleiner Patient war verschwunden!

Natürlich kann ich nicht mit Sicherheit sagen, was aus ihm geworden ist. Aber da sich zum Glück keine Katzen in der Nähe aufhielten, hoffe ich sehr, dass er wieder zu Kräften gekommen ist und davongeflogen ist.

Vielleicht sitzt er inzwischen längst wieder irgendwo in einem Baum, zwitschert fröhlich vor sich hin und hat seinen unfreiwilligen Zwischenstopp bei uns schon vergessen.

Freitag, 19. Juni 2026

Ein eigenes Atelier für balticseamacrame – ein neuer kreativer Mittelpunkt

Heute gab es für mich einen ganz besonderen Anlass zur Freude:

Meine Tochter Rebecca
hat ihr eigenes Atelier eröffnet!

Seit 2019 ist sie mit ihrem Unternehmen balticseamacrame selbstständig und hat sich mit viel Kreativität, Fleiß und einem wunderbaren Gespür für Farben und Formen etwas Eigenes aufgebaut.


Ob kunstvolle Arbeiten aus Epoxidharz, dekorative Stücke aus Jesin, zauberhafte Trockenblumenkränze oder festliche Adventskränze – ihre Ideen sind so vielfältig wie die Materialien, mit denen sie arbeitet. Auch wunderschöne Makramee-Arbeiten gehören zu ihrem Repertoire.

Auf regionalen Kreativmärkten und Messen ist sie regelmäßig mit ihren liebevoll gestalteten Produkten vertreten. Außerdem gibt sie verschiedene Workshops, in denen sie ihre Begeisterung für das kreative Gestalten mit anderen teilt. Und nun hat sie sich einen weiteren Wunsch erfüllt: ein eigenes Atelier in Rostock, Dierkower Damm 29a.

Ein Atelier mit ganz viel Liebe zum Detail 

Schon auf den Fotos lässt sich erkennen, wie viel Herzblut Rebecca in die Gestaltung ihrer neuen Räume gesteckt hat. Und den größten Teil davon in nur 3 Tagen vor Ort!
Zarte Rosatöne, warmes Cremeweiß, natürliche Holzfarben und kleine, liebevoll ausgesuchte Dekorationen schaffen eine wunderschöne, harmonische Atmosphäre. Alles wirkt hell, freundlich und einladend, dabei wunderbar aufeinander abgestimmt. Einladend wirkt ihr Workshopraum mit seiner langen Tafel. Die hellen Tischdecken, rosafarbenen Platzsets und kleinen Blumenarrangements lassen schon erahnen, wie gemütlich und kreativ es hier künftig zugehen wird. Habt ihr die chicen schwarzen Schürzen gesehen
In den Regalen warten ordentlich sortierte Materialien, farbige Macrame-Garne und unzählige Trockenblumen auf ihren Einsatz. Überall entdeckt man kleine Details, die dem Raum eine ganz persönliche Note verleihen. Ein Ort, an dem man sich sofort wohlfühlen und am liebsten gleich selbst etwas Schönes gestalten möchte.

Von zarten Blüten bis zu Meeresfarben

Auch Rebeccas Arbeiten zeigen, wie vielseitig ihre Kreativität ist. Da gibt es elegante Schalen und Tabletts mit feinen Terrazzo-Mustern, wunderschöne Epoxidharz-Arbeiten in leuchtenden Türkis- und Blautönen, die an das Meer erinnern, und dekorative Uhren mit faszinierenden Farbverläufen. Daneben entstehen filigrane Makramee-Armbänder, hübsche Wandbilder und liebevoll gestaltete Windlichter. Besonders zart gearbeitet sind ihre Trockenblumenkränze. Die Kombination aus zarten Gräsern, kleinen Blüten und natürlichen Farben wirkt so leicht und romantisch, ohne überladen zu sein. Jedes Stück trägt auf seine Weise ihre Handschrift.



Ein Blumenstrauß zur Eröffnung

Natürlich wollte ich Rebecca zu diesem besonderen Anlass nicht mit leeren Händen besuchen. Ich habe sie mit einem wunderschönen Blumenstrauß überrascht, dessen Farben ich ganz bewusst passend zu ihrem neuen Atelier ausgesucht hatte. Zartrosa Pfingstrosen, feine Blüten, ein wenig Cremeweiß und das sanfte Graugrün des Eukalyptus – eine herrlich romantische Kombination, die sich wunderbar in die Farbwelt ihrer Räume einfügt. Ich finde, der Strauß hätte kaum besser passen können. Und während ich mir alles anschaute, war ich natürlich auch ein bisschen stolz. Es ist schön zu erleben, wie sich meine Tochter mit ihren Ideen, ihrer Ausdauer und ihrer Begeisterung immer weiterentwickelt.


Ein neues Kapitel voller Möglichkeiten

Mit ihrem eigenen Atelier hat Rebecca nun einen festen Ort geschaffen, an dem sie arbeiten, ihre Materialien unterbringen, Workshops veranstalten und gemeinsam mit anderen kreativ sein kann. Ich wünsche ihr von Herzen, dass diese Räume immer voller schöner Ideen, fröhlicher Menschen und kreativer Begegnungen sein werden. Dass sie weiterhin so viel Freude an ihrer Arbeit hat, immer wieder Neues ausprobiert und mit ihren liebevoll gefertigten Dingen anderen Menschen eine Freude bereitet.

Liebe Rebecca, ich bin sehr stolz auf dich und wünsche dir für dein neues Atelier ganz viel Erfolg, wunderbare Begegnungen und unzählige kreative Stunden!


Wer Rebecca und ihre Arbeiten kennenlernen oder selbst einmal an einem Workshop teilnehmen möchte, findet weitere Informationen unter:

www.balticseamacrame.de

balticseamacrame
Rebecca Franke
Dierkower Damm 29a
18146 Rostock

und natürlich auf TikTok und Instagram.

(Vielen Dank an Rebecca / balticseamacrame für die Fotos Ihrer Produkte und des Ateliers.)