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Donnerstag, 18. Juni 2020

ein ZUSCHNEIDETISCH für meinen Hobbyraum

Heute kann ich Euch nun endlich meinen neuen Zuschneidetisch zeigen, den mein Mann mir gebaut hat.

Mit 1.200 x 800 x 1.150 mm ist er richtig schön groß, hat für meine 1.90m Größe die perfekte Steh-Arbeitshöhe und natürlich jede Menge Stauraum. Ich habe für die quadratischen Fächer verschiedene Einsätze gewählt; Türen, Schubladen und Zwischenböden, dazu verschiedene Boxen, um Kleinteile zu verstauen. Für Lederstücke und Fell, Plotterfolien, Stoffreste u.a.
Lange Platten unter und über den Regal-Elementen und Metallverbinder sorgen für Stabilität und saubere Flächen. Dank der arretierbaren Rollen lässt sich der Tisch frei bewegen. Die 200mm hohen Edelstahl-Möbelfüße sorgen für die richtige Höhe der Arbeitsplatte, sind stabil und sehen dabei wertig aus.Die Arbeitsplatte hat eine Auflage aus Vinyl-Wandbelag, der abnehmbar ist. Er schützt beim arbeiten vor Kratzern und Flecken und sieht dazu noch dekorativ aus.




Samstag, 10. August 2019

Ashford Wide Drum Carder

ICH HAB`S GETAN... und mir einen Ashford wide drum Carder gekauft
 

Auf die Idee hat mich ja erst meine Freundin Sabine gebracht, die auch eine solche Kardiermaschine hat. Vor allem fand ich die Verarbeitungsmeneg mit 100g / Batt interessant. 
Aber ich habe ja einen Hero von Woolmakers, der weiß ist und so schön in meinen Hobbyraum passt. Und der macht schöne Batts- wenn auch nur mit 50g.

Und dann habe ich vor ein paar Tagen meine liebe Sabine besucht und mal Probe-gekurbelt. Oh Mann geht diese Kardiermaschine leicht! Aber sie kostet ja auch nicht nur eine Kleinigkeit... Hmmm, ich habe auf der Heimfahrt hin und her überlegt und ihn mir bestellt.

Das Paket kam am Freitag an und ausprobert habe ich sie heute: DIE geb ich nicht wieder her! 2 Batts wollte ich kardieren, 10 waren es dann. Ich bin verschwitzt und erschöpft, aber glücklich! Jedes Batt 80-120g, die Maschine geht so leicht und die Batts sind einfach nur klasse!

Sonntag, 5. Mai 2019

Ich habe mich herrlich amüsiert...

als ich in einem anderen Blog gerade etwas zum Thema Wolle färben las:

"Gönnt euren Kindern mal ein langes Wochenende ganz alleine mit Papa im Tobeland, bucht euren Ehemännern ein Überraschungs-Kanu-Wochenende, schickt eure Partnerin zu einer Gipfelbesteigung und/oder lasst für ein paar Tage einfach mal alles stehen und liegen. Wozu? Um bunte Wolle zu machen!...
Je nach Zustand, Eigentumsverhältnis und Penibilität des jeweiligen Lebenspartners sollte man eine Weile in sich gehen und überlegt entscheiden. Wessen Partnerschaft ist resistenter hinsichtlich bunt gesprenkelter Wandfließen? Wessen Arbeitsplatte könnte abgeschliffen werden? Wessen Küchenfronten brauchen einen Grund zur Erneuerung? Wo passen mehr Töpfe auf den Herd?"

'Aus dem Leben gegriffen' war mein spontaner Gedanke! Ich färbe ja bereits seit einiger Zeit in meinem großen Hobbyraum im Untergeschoss des Hauses und genieße dort viele Vorteile. Wir haben dem Raum im Zuge der Umbaumaßnahmen mit einem großen Fenster versehen, was für ausreichend Belüftung, Helligkeit und dank Fliegengitter für Mottenfreiheit im Wollparadies sorgt.

Der Vorbesitzer des Hauses hatte Boden und Wände gefliest, mit einem Bodenablauf und Wasseranschlüssen versehen und wenn die Fliesen auch nicht das tagesaktuellste Design haben, so sind sie doch hell, farbneutral und makelfrei.

Das Schrankmodul mit Spüle hat eine Edelstahl-Arbeitsplatte und die oberste Schublade ist perfekt für meine Farbdosen.
Lediglich das Problem mit winzigen Farbpünktchen an den Wandschänken hat auch mir Sorgen bereitet. Ich färbe in einem beheizbaren flachen Topf mit großen Durchmesser und der aufsteigende Wasserdampf schlägt sich am Schrank darüber nieder.

Aber ich habe einfache Abhilfe gefunden. Vor dem Färben decke ich den Schrank mit Frischhaltefolie ab. Die Bahn an der Oberkante ansetzen, Rolle nach unten ziehen und die Bahn um die Unterseite des Wandschrenks legen. Abreißen, fertig. Das mache ich vier Mal und das war´s. Die Folie haftet von selbst und nach dem Färben ziehe ich sie einfach ab. Dauert eine Minute und kostet wenige Cent. So spare ich mir nasse Schränke mit Farbspritzern und lästiges Putzen.

(Die Schränke abzubauen war übrigens keine Option; ich brauche den Stauraum und darin befindet sich unser "Partygeschirr" für Garten und Terrasse.)