Ende Februar ging es für uns noch einmal nach Hamburg. Diesmal allerdings nicht wegen Wolle, sondern wegen einer ganz anderen Leidenschaft: Motorräder!
Und die teilen wir tatsächlich beide. In der Garage stehen u.a. zwei echte Klassiker: meine Ducati Monster 750, Baujahr 1998, natürlich im typischen Ducati-Rot und in einem Top-Zustand, und seine ist eine 900er.
Was ich an meiner Monster besonders liebe, ist ihr bissiger, fast ein wenig ungezähmter Charakter. Dazu dieser wunderschöne, offen sichtbare Gitterrohrrahmen, der für mich einfach zu einer echten Monster gehört. Nichts wirkt überflüssig oder versteckt – ein Motorrad mit Ecken, Kanten und ganz viel Persönlichkeit.
Auf den Hamburger Motorradtagen gab es jede Menge zu entdecken. Von modernen, sportlichen Maschinen über klassische Harley-Davidsons bis hin zu aufwendig umgebauten Einzelstücken war alles vertreten.
Rot, schnell und ziemlich beeindruckend
Natürlich zog es mich auch zu den aktuellen Ducati-Modellen. Besonders eine leuchtend rote Ducati Monster weckte mein Interesse. Im Vergleich zu meiner Monster hat sich technisch und optisch einiges verändert. Die moderne Technik ist zweifellos beeindruckend, aber optisch fehlt mir bei den neueren Modellen etwas ganz Entscheidendes: der klassische, offen sichtbare Gitterrohrrahmen. Gerade er verleiht meiner alten Monster diesen unverwechselbaren, herrlich bissigen Auftritt. Und so schön die neuen Maschinen auch sind – meine alte Ducati würde ich dafür nicht eintauschen.
Chrom, Lack und echte Schmuckstücke
Auch die Harley-Davidsons hatten einiges zu bieten. Besonders schön fand ich eine Softail Fat Boy in elegantem Grau mit ihren massiven Rädern, den glänzenden Chromteilen und der wunderbar klassischen Linienführung.
Ganz anders dagegen eine aufwendig gestaltete Harley, die über und über mit schwarz-weißen Motiven versehen war. Comics, Schriftzüge, Musikmotive und kleine Illustrationen – ein wildes Durcheinander, das zusammen ein erstaunlich stimmiges Gesamtbild ergab. Selbst die Koffer und Schutzbleche waren einbezogen. Hier konnte man wirklich lange davorstehen und immer wieder etwas Neues entdecken.































