7,5 Jahre habe ich im Auktionshaus gearbeitet. Nun beginne ich etwas Neues.
Ich war so hin und her gerissen zwischen der Tatsache, dass ich fachlich schon eine ganze Menge kann, nach fast 30 Jahren im kaufm. Bereich / Buchhaltung / Personalsachbearbeitung ziemlich breit aufgestellt bin und keine Sorge haben muss, einen passenden Job zu finden.
Aber auch der anderen Seite, auf der man doch in den ersten Wochen in jedem neuen Job ein bisschen anfängt wie ein Lehrling. Und dann gibt es da immer jemanden, der seinen eigenen Job machen muss, meinen und mir auch etwas beibringen soll. Eine immense Belastung, die ich ja selbst aus der Einarbeitung neuer Kolleginnen kenne.
Aber ich lasse mich nun auf dieses Abenteuer ein und habe ein gutes Gefühl. Ich habe mich in vielerlei Hinsicht verbessert und bin unglaublich toll von Chef und Kollegen aufgenommen worden. Ich habe einen super modernen Arbeitsplatz, kann so viel effektiver arbeiten als in den letzten Jahren, fachlich anspruchsvoller. Fast papierlos mit Datev, mit kurzer Hirarchie, viele Vorgänge, die ich schon vor Jahren im beruflichen Arbeiten hatte und ich bin mir total sicher, dass ich ganz schnell nicht mehr nur unzählige Fragen stelle, sondern richtig arbeiten kann. Der Arbeitsweg ist kurz; ich könnte sogar mit dem Fahrrad fahren (oder nächstes Jahr auch mal mit dem Motorrad?)
Dienstag, 30. September 2025
große Veränderung
Dienstag, 2. Januar 2024
eine perfekte Zeit
In diesem Jahr habe ich das - wohl zum ersten Mal überhaupt - erlebt. Nicht den Kofferraum des Autos zum Bersten voll mit Einkäufen. Nicht ein Tisch voller Geschenke, die man wochenlang zusammengetragen hat und für den man schon allein einen ganzen Tag lang braucht, um sie einzupacken. Nicht den ganzen Tag in der Küche stehen für ein Essen, das in einer halben Stunde verspeist ist. Und nicht von einem Termin zum anderen eilen und Verpflichtungen erfüllen.
Meine Weihnachtsferien begannen mit einem Koffer in der einen und einem großen Kaffee in der anderen Hand auf dem Weg zum Zug in Richtung München. Sehr entspannt mit erstaunlich wenigen Mitreisenden, Platzreservierung und netten Damen in unterhaltsamer Gesprächsrunde. Alle Züge waren pünktlich und der entfallene Zug ab München brachte mich inzwischen auch nicht mehr aus der Ruhe. Während ich früher nichts kannte außer Auto, bin ich inzwischen versiert mit Bus, Straßenbahn und Zug und die entsprechenden Apps gut genutzt.
Den Heiligabend begannen wir mit einem Besuch bei der Familie und den Abend mit Freunden. Letztere haben mich mit so viel Herzlichkeit und Vertrautheit in ihre Runde aufgenommen, dass ich gestehen muss: es war einer der schönsten dieser Abende, die ich jemals hatte. Wir haben geredet, gelacht, gegessen und gespielt und ich habe mich unglaublich wohlgefühlt.
Ab dem 25. Dezember waren wir für 4 Tage in Gmunden (Traunsee/Österreich). Das Hotel direkt am See; schon am Morgen bei einem wunderbaren Frühstück der Blick auf die Berge und den Sonnenaufgang waren ganz wunderbar. Wir hatten uns für die Abende tolle Restaurants reserviert, u.a. das Kulturcafé Villa Lehmann und Dollmanns. Es war fantastisch und beser geht einfach nicht. Ich denke noch heute an das köstliche Filet mit Gratin und das Pflaumensorbet
Übrigens kann man mit dem Deutschlandtiket ohne Zusatzkosten nach Salzburg fahren.
Samstag, 19. Juni 2021
SAMSTAGSPLAUSCH... am 19.06.2021
Samstag, 31. Oktober 2020
Projekttasche "LOVE KNITTING"
Mittwoch, 8. Juli 2020
Projekttasche und Minitasche "CUTE GIRL 4"
Freitag, 6. März 2020
Fastenzeit
Ja ich weiß schon- jetzt werden viele sagen: Du bist doch dünn genug, warum willst Du denn fasten? Es geht mir nicht nur um die Gewichtsabnahme, sondern um das Entgiften des Körpers. Kennt Ihr das Gefühl, dass da etwas Giftiges im Körper ist, das Ihr loswerden wollt? Ich jedenfalls hatte dieses Empfinden und jatte das Glück, mich mit jemandem darüber intensiv austauschen und mir viele gute Tipps einholen zu können. Ist schon etwas Anderes, wenn jemand auf eigene Erfahrungswerte zurückgreifen und davon erzählen kann.
Was ist Fasten? Fasten ist der bewusste, freiwillige Verzicht auf feste Nahrung und Genussmittel für eine begrenzte Zeit. Es ist keine Diät und hat nichts mit Hungern zu tun. Fasten reinigt und regeneriert, es erfordert ein individuelles Maß an körperlicher Bewegung und ausreichend Ruhe. Die volle körperliche und geistige Leistungsfähigkeit bleiben erhalten.
Ich hatte in diesen beiden Fastenwochen keinerlei körperliche Beschwerden; keine Kopfscherzen, Schwindel oder Kreislaufbeschwerden, die ja auftreten können. Ich hatte auch keinerlei Hunger, sondern nur abends Appetit. Ich kann nicht sagen, worauf- ich hatte nur Lust darauf, etwas zu kauen und anderes zu schmecken.
Über den Tag verteilt habe ich Tee getrunken, Wasser, Saft, Gemüsebrühe, gelegentlich auch eine Tasse Kaffee. Da ich Fenchel- und Kamillentee nicht so gern mag, habe ich mir frische Minze und Salbei mit Zitrone, Ingwer und Bienenhonig aufgebrüht, die Sahne im Kaffee durch Mandelmilch ersetzt und sogar eine Torte mit Schokoteig und Mandelkrokant gebacken, ohne davon zu kosten :-)
Meine Gemüsebrühe habe ich aus Kartoffeln, Süßkartoffeln, Möhren, Kohlrabi, Pastinaken und Petersilienwurzel gekocht mit etwas Petersilie und Urmeersalz (mit Chilli) und Wasser- sonst nichts. Man kann sie prima auf Vorrat kochen; einfrieren oder einkochen.
In der dritten Woche habe ich mir für abends auch Suppen mit püriertem Gemüse gekocht, etwa Möhren, Kohlrabi, Blumenkohl und Kürbis. Dann gab es auch mal Rührei mit Tomate oder Fischfilet mit Gemüse. Ich habe wieder mit Brot (Dinkel- und Vollkornbrot, teilweise ohne Mehl) angefangen und Salaten wie Feldsalat mit Tomate und Granatapfel; dazu ein leckeres Dressing mit Mango-Balsamico und rotem Pfeffer.
Drei Wochen lang habe ich keinerlei Zucker zu mir genommen und fühle mich fantastisch. Ich habe 4kg abgenommen, keine Unterzuckerungen mehr und fühle mich total entgiftet. Mein Fazit: Bei mir funktioniert es perfekt und mindestens in jedem Frühjahr werde ich das wieder machen; vielleicht auch immer mal wieder für ein oder paar Tage.
Wer noch mehr Infos zum Thema sucht, kann z.B. hier nachlesen:
https://www.ugb.de/richtig-fasten/fasten-nach-buchinger/
Freitag, 7. Juni 2019
Kampf dem Urlaubs-Speck!
Diät oder gar Fasten wird eh nichts bei mir; ich wäre dauer-hungrig und entsprechend übel-launig. Das kann ich weder mir noch anderen zumuten. Außerdem esse ich viel zu gern. Aber ich will das Bäuchlein wegbekommen und habe 4 kg in 3 Wochen als Zielstellung. Dann sitzen die Kleider wieder top.
M. macht (angeblich) mit; heute früh hat er schon wieder nach dem Brötchen gegriffen, während es für mich Joghurt mit Obst, Apfelsaft und Kaffee gab; er isst mehrmals in der Woche Eis und es ist schade, dass ich hier nicht wirklich Unterstützung bekomme.
Ich weiß schon vorab, dass ich niemals nach strengen Plänen und Kalorientabellen leben kann und will, aber ich habe für mich folgendes festgelegt:
- weg mit den Kohlehydraten, Zucker und Fett
- Nudeln, Kartoffeln, Reis, Pizza, Brot, Brötchen, Butter, Sahne, Cashewkerne, Cola, Kuchen, Smoothies und Sahnejoghurt sind gestrichen
- mageres Rindfleisch, Hühnchen, Kaninchen, Fisch und Wild sind erlaubt
- Obst, Gemüse und Salat gibt es bei uns ohnehin jeden Tag
- auf meinen morgentlichen trüben Apfelsaft verzichte ich keinesfalls
- Gummitiere, Schokolade und Nougat gibts auch nicht
Die erste Woche ist geschafft und die Waage zeigt: - 2.0kg!
Donnerstag, 27. September 2018
Textile Art 2018
Vor ein paar Wochen war ich mit M. im heimatlichen Vogtland und wir sind auf dem Rückweg über Berlin gefahren.Unser kleiner Abstecher zur Ausstellung "Textile Art Berlin" hat sich gelohnt, denn es gab viel interessantes zu sehen. Eben mal nicht nur Wolle, Fasern, Stoffe und daraus hergestellte Sachen, sondern richtig tolle Exponate.
Gekauft habe ich dabei diesmal gar nicht so viel; einen gefilzten Mantel, den ich Euch später mal noch zeige und zwei Stränge Leinengarn. Ich wollte eigentlich noch ein curryfarbenes, aber den letzten Strang hat mir eine dame vor der Nase weggeschnappt.




















