Posts mit dem Label Rezepte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Rezepte werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 18. Mai 2022

Country-Cookies

Heute habe ich ein fantastisches Cookie-Rezept für Euch! Die sind sooo lecker und ihr solltet das Rezept unbedingt einmal ausprobieren.

Zutaten:

230 g weiche Butter, 310 g Zucker, 320 g Weizenmehl, 150 g Haferflocken, 340 g Schokolade, 150 g Nüsse, 50 g Kokosraspel, 
2 mittelgroße Eier, 1 Teelöffel Natron, 1 Teelöffel Salz, zum Bestreuen etwas Meersalz




Die Schokolade (Tafeln) kann man grob hacken, aber ich mache es ein bisschen anders: wenn sie bei Zimmertemperatur etwas weicher geworden ist, als man sie normalerweise essen würde, dann schneide ich die Schokolade - Vollmilch / Zartbitter / Weiße - in kleine Würfel. Die lasse ich dann im Kühlschrank wieder fest werden, damit sie beim Kneten des Teigs schön in Form bleiben. 

Als Nüsse nehme ich gerne eine Mischung mit verschiedenen Sorten, die ich grob hacke.

Zubereitung:

Zuerst den Ofen auf 180 Grad vorheizen, ein Blech mit Backpapier belegen.

Die weiche Butter, Zucker und Eier verrühren. Alle trockenen Zutaten mischen und vorsichtig unterrühren. Zuletzt die Schokoladenwürfel untermischen. Am besten geht das mit einem kräftigen Holzlöffel.

Vom Teig etwas mit einem Löffel abnehmen, mit den Händen zu etwa 4 cm großen Kugeln rollen und dicke Cookies formen. Sie werden beim Backen noch flacher und laufen etwas auseinander. Mit reichlich Abstand zueinander auf dem Blech verteilen. Nehmt für jedes Blech den Teig aus dem Kühlschrank und stellt den Rest immer zurück. Der Teig lässt sich gekühlt und mit etwas Mehl an den Händen am besten formen. Zuletzt ein wenig Meersalz auf die Cookies streuen.

Die Cookies ca. 10 Minuten backen. Sie dürfen noch etwas weich sein und sollen nur ein bisschen braun werden. Die Cookies auf dem Blech abkühlen lassen und danach vorsichtig abnehmen.

Man kann die Cookies super einfrieren; sie schmecken nach dem auftauen wie frisch gebacken..

 

 

Samstag, 3. Juli 2021

Zitronen-Frischkäse-Cookies

Heute habe ich ein wunderbares Sommer-Rezept für Euch, das Ihr unbedingt einmal probieren solltet. Diese Cookies sind herrlich luftig-leicht und zitronig, also genau richtig für eine sommerliche Kaffee-Tafel.

Anmerkung: Der Cookieteig ist durch den Frischkäse sehr klebrig- das sorgt für wunderbar softe Kekse. Um ein extremes Breitlaufen der Kekse im Ofen zu verhindern ist es wichtig, dass der Teig absolut kühl ist. Deshalb immer nur Kekse für 1 Blechformen, backen und zwischendurch den Teig zurück in den Kühlschrank stellen.

Zutaten

für den Teig:

100 g Frischkäse (cremig und Vollfett)
110 g weiche Butter
130 g Zucker
230 g Weizenmehl
1 mittelgroßes Ei
2 Esslöffel Zitronensaft
1-2 Teelöffel abgeriebene Zitronenschale
1 Teelöffel Backpulver
3 Tropfen gelbe Lebensmittelfarbe

zum Wälzen:

50 Gramm Puder-Zucker

Zubereitung:

Die weiche Butter, Zucker, Ei, Zitronensaft, Zitronenschale und Frischkäse cremig verühren, ggf. etwas gelbe Lebensmittelfarbe zugeben. Alle trockenen Zutaten mischen und vorsichtig unterrühren.
Den sehr klebrigen Teig abgedeckt mindestens 2 Stunden kühlen (über Nacht geht ebenfalls).

Den Ofen auf 180 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen, ein Blech mit Backpapier belegen. Vom gekühlten  Teig  jeweils kleine Portionen mit einem Löffel abnehmen und mit den Händen zu Bällchen rollen. Im Puderzucker wälzen und mit reichlich Abstand zueinander auf dem Blech verteilen. Nehmt für jedes Blech den Teig aus dem Kühlschrank und stellt den Rest immer zurück. Der Teig muss immer kühl bleiben.

Die Cookies ca. 12 Minuten backen. Sie dürfen noch etwas weich sein und sollen nicht braun werden. Die Cookies auf dem Blech abkühlen lassen und danach vorsichtig abnehmen.



Mittwoch, 27. Mai 2020

leckeres Tiramisu

habe ich heute für M. gemacht, für meine Kollegen und natürlich für mich.

Gestern war ich etwas lustlos herumgeschlichen. Hatte Appetit auf irgendwas... bis ich auf die Idee kam: Tiramisu- das wäre doch mal was!
Ist ja auch ganz schnell gemacht und mit wenigen Zutaten.








TIRAMISU
..........
............................................................

Zutaten:


4 frische Eigelb
4 Eßl. Zucker
500g Mascarpone
abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
150g Löffelbiskuits
200ml kalter Espresso
1 Eßl.Marsala, Weinbrand, Rum oder Amaretto
2 Eßl. Kakaopulver

Zubereitung:


Eigelb und Zucker mit den Schneebesen des Handrührgerätes dickcremig schlagen. Mascarpone löffelweise unterrühren und die Zitronenschale zufügen. Die Hälfte der Löffelbiskuits nebeneinander in eine flache Form legen. Espresso und Marsala mischen und die Hälfte mit einem Eßlöffel über die Biskuits verteilen. Die Hälfte der Mascarponecreme auf die Biskuits streichen. Übrige Biskuits nebeneinander darauf verteilen und den Rest des Espressos darauf geben. Nun die restliche Creme als letzte Schicht verteilen. Das Tiramisu mind. 3 Stunden kalt stellen und vor dem Servieren mit Kakao bestäuben.

Sonntag, 16. Februar 2020

Pflaumenkuchen... schnell & easy

Pflaumenkuchen mit Streuseln
Am Freitag habe ich meinen Kollegen mit einem frischen Streuselkuchen überrascht, wie ich ihn ganz oft backe.

Man kann ihn auch mit vielen anderen Obstsorten variieren, wie Äpfeln oder Mirabellen, die Streusel weglassen, ein wenig Tortenguss oder Mandelblättchen obenauf machen...

Hier noch einmal zum Nachmachen mit bebilderter Anleitung: 




 


Rezept
.......................................................................

Teig / Belag:

400g Mehl, 300g Schmand (oder saure Sahne), 250g Zucker, 3 Eier Gr. M, 1 Backpulver &


ca. 1 kg runde rote / blaue Pflaumen (jede in 6 Spalten geschnitten). Bei der Menge kommt es ein bisschen auf die Größe der Pflaumen an und wie fruchtig man den Kuchen mag.

Mehl, Schmand, Zucker, Eier und Backpulver zu einem dickflüssigen Teig verrühren und diesen in eine gefettete Form gießen. Die Teigmenge ist ausreichend für 1 tiefes Blech oder eine große + 1 kleine rund Springform.


Pflaumenkuchen mit StreuselnPflaumenkuchen mit Streuseln

 Pflaumenkuchen mit StreuselnPflaumenkuchen mit Streuseln 

Die Pflaumenspalten schräg mit ca. 1,5cm Abstand in den Teig stecken. Schön bis nach unten auf den Boden drücken; sie kommen beim backen automatisch wieder nach oben.

Pflaumenkuchen mit StreuselnPflaumenkuchen mit Streuseln

Streusel:

100g Mehl, 90g weiche Butter, 80g Zucker und ggf. etwas braunen Zucker zum Bestreuen

Mehl, Butter und Zucker zu Streuseln verkneten und zerbröseln- bitte keinen Kloß formen!
Den Streuselteig über den Kuchen bröseln; die Pflaumen sollten dazwischen ein bisschen herausschauen.


Pflaumenkuchen mit StreuselnPflaumenkuchen mit Streuseln

Bei 190° C auf mittlerer Schiene ca. 45-50 Minuten backen, etwas braunen Zucker aufstreuen und noch leicht warm genießen.


Pflaumenkuchen mit StreuselnPflaumenkuchen mit Streuseln

Anmerkung:  Ich backe immer zwei Kuchen in runden Springformen und friere den kleineren ein. Den kann man später nach dem Auftauen kurz in den Herd schieben- er schmeckt dann wie frisch gebacken.

Sonntag, 9. Februar 2020

PESTO mit Petersilie, Mandeln und Senf

Vor einigen Wochen habe ich bei E...a ein fantastisches Pesteo mit Petersilie, Mandeln und Senf endeckt, das ich ganz besonders gern als Aufstrich auf frischem Brot esse. Mit knapp € 4.- schon ganz schön viel Geld für so ein kleines Töpfchen, aber eben sooo lecker.

Aber nun gibt es das Pesto nicht immer zu kaufen, obwohl ich schon seit 3 Wochen immer mal danach schaue. Es steht in der Frische-Theke und immer nur in kleinen Mengen und nun eben schon so lange nicht. Ich hatte aber Appetit darauf!

Da kommt man natürlich auf die Idee: Man kann ja probieren, es selbst zu machen. Das habe ich getan und bin total begeistert! Es steht dem Original geschmacklich in nichts nach, ist super easy zubereitet und kostet ca. € 0.70 für die gleiche Menge. Und um es gleich noch dazu zu sagen: Mit Ruccola schmeckt das Pesto genauso gut!



Zutaten:

2 Bund Petersilie (ohne grobe Stengel) oder 1/2 Pck. Ruccola, 50g Mandeln (ungehäutet), 2 Eßl. Senf mit Honig, 3-4 Eßl. Öl, 1 Eßl. Essig, etwas Pfeffer, Salz und Zucker

Zubereitung:

Mandeln grob hacken, die anderen Zutaten dazugeben und alles zusammen fein pürieren. Das fertige Pesto in Gläser abfüllen und im Kühlschrank aufbewahren. Zur Haltbarkeit kann ich wenig sagen; es ist bei uns nach spätestens 3 Tagen aufgegessen :-)

Wie fein man die Mandeln hackt und wieviel Senf und Öl man zugibt, ist Geschmackssache. Ich nehme den Senf mit Honig, weil er mild und süßlich ist und nicht zu viel Öl, damit der Aufstrich nicht vom Brot läuft. Auch mag ich das Pesto etwas grober und hacke die Mandeln nicht zu fein.

Sonntag, 29. September 2019

Pflaumenkuchen... schnell & easy

Momentan ist ja wirklich die absolute Pflaumenzeit und da gibt es bei uns jede Woche einen leckeren Pflaumenkuchen mit Streuseln.

Das Rezept ist einfach und schnell gemacht; man kann die Pflaumen gegen Birnen, Mirabellen u.a. austauschen, die Streusel weglassen, ein wenig Tortenguss oder Mandelblättchen obenauf machen... seid kreativ!
 







Rezept
.......................................................................

Teig:
400g Mehl, 300g Schmand (oder saure Sahne), 250g Zucker, 3 Eier M, 1 Backpulver


Belag:

ca. 1 kg Zwetschgen (halbiert, ohne Stein ode große runde Pflaumen in Spalten geschnitten). Bei der Menge kommt es ein bisschen auf die Größe der Zwetschgen an; von den ganz kleinen braucht man etwas weniger Gewicht, aber eine größere Anzahl.

Streusel:

100g Mehl, 90g weiche Butter, 80g Zucker

etwas braunen Zucker zum Bestreuen


Zubereitung:

Mehl, Butter und Zucker zu Streuseln verkneten und zerbröseln- bitte keinen Kloß formen!

Mehl, Schmand, Zucker, Eier und Backpulver zu einem dickflüssigen Teig verrühren und diesen in eine gefettete Form gießen. Die Teigmenge ist ausreichend für 1 tiefes Blech oder eine große + 1 kleine rund Springform. Die Pflaumenspalten schräg mit ca. 1,5cm Abstand in den Teig stecken. Den Streuselteig darüberbröseln; die Pflaumen sollten dazwischen ein bisschen herausschauen. Bei 190° C auf mittlerer Schiene ca.45-50 Minuten backen, etwas braunen Zucker aufstreuen und noch leicht warm genießen.

Ich backe immer zwei Kuchen in runden Springformen und friere den kleineren ein. Den kann man später nach dem Auftauen kurz in den Herd schieben- er schmeckt dann wie frisch gebacken.



Dienstag, 15. Dezember 2015

Die allerbesten Pfefferkuchen!

Zum Advent gehört bei uns viel weihnachtliches Gebäck; vor allem wunderbar saftige, stückige, kleine Pfefferkuchen. Die haben so rein gar nichts mit gekauften jeglicher Art zu tun. Tut mir leid, das sagen zu müssen- aber gegen die können sich die Nürnberger echt verstecken. Natürlich verrate ich Euch auch meine Rezepte und ein paar Tipps dazu.


Pfefferkuchen (ca. 150 Stck. / 5cm)

Ggf. die Zutaten-Mengen halbieren; aber normalerweise, sind die im Handumdrehen alle und reichen kaum über die Weihnachtszeit, denn hier greift jeder gerne zu.
  • Für eine laktose- und glutenfreie Variante einfach das Weizenmehl durch Dinkelmehl und die Butter durch Sanella ersetzen.
  • Kühl lässt sich der Teig besser verarbeiten, auch wenn er dann etwas fester ist. Eventuell auf 2 Schüsseln aufteilen und immer eine davon in den Kühlschrank stellen.
1000g Mehl
500g Zucker
500g Kokosnuss, gerieben
400g Mandeln, gehackt
500g Rosinen
200g Zitronat
200g Orangeat
250g Invert-Zuckercreme
500g Rübensirup
375g Butter od. Sanella
3 Eßl. Kakao
2 Teel. Zimt
2 Teel. Nelken, gemahlen
10g Hirschhornsalz
1/2 Pck. Pfefferkuchengewürz
1 Pck. Backpulver
 
1 Zitrone (Saft + Schalenabrieb)
3 Eier 
5 saure Äpfel, z.B. Boskop

runde Backoblaten, 5cm Durchmesser
  • Sirup, Invert-Zucker und Butter bei kleiner Hitze im Topf schmelzen
  • Rosinen mit Rum und etwas Wasser einweichen
  • Äpfel grob raspeln
  • Alle Zutaten mischen (Rosinen vorher abtropfen) und den Teig über Nacht stehen lassen
  • Am nächsten Tag je ca. 1 Eßl. Teig auf jede Oblate geben, flach drücken und mit den Fingern drehend schön rund formen und etwa 15 Min. bei 185°C backen.
  • Nach dem auskühlen mit dunkler Kuvertüre oder Zitronenguss bestreichen.


Donnerstag, 8. Januar 2015

Einkaufsliste für Selberrührer

Heute habe ich unheimlich viele Anfragen und nette Kommentare zu meinen Post mit Bade-Bomben, -Pralinen, -Gugl und Body-Scrubs bekommen und natürlich interessieren Euch ein paar Sachen besonders. Das sind zum einen die Infos zu den Zutaten, dann die Probleme, die beim Selbermachen auftreten können und natürlich, wo ihr die Zutaten in guter Qualität und trotzdem preiswert bekommt. Richtig? Und hier sind, wie versprochen, die wichtigsten Infos für Euch:

Hilfsmittel / Geräte

Digitale Waage
Ich verwende eine schlichte Waage aus Edelstahl, weil sie sich einfach reinigen lässt und ihr die Inhaltsstoffe nichts anhaben. Praktisch ist eine Zuwiege-Funktion und Eure Waage sollte wenig oder keine Rillen, Löcher oder Tasten haben, in die etwas hineinlaufen kann, wie z.B. Öle. Für kleine Mengen und sehr genaues abwiegen habe ich vor einiger Zeit noch eine Feinwaage dazu gekauft.

Rührschüssel
Eure Lieblingsschüssel vom Kuchenteig ist hierfür leider ungeeignet. Sie könnte den Geruch der Inhaltsstoffe annehmen und klare Kunststoffe können u.U. *blind* werden. Ich habe es dummerweise ausprobiert und seit dem eine Tupper-Schüssel weniger für Salate & Co. Günstig ist es, wenn ihr 2-3 kleine Schüsseln habt. So könnt ihr eine angerührte Grundmasse in mehrere Portionen aufteilen und verschieden beduften oder einfärben.

Silikonformen
Für den ersten Versuch musste bei mir eine Gugl-Form herhalten, die eigentlich für Backwerk gedacht war. Inzwischen sind einige mehr bei mir eingezogen und beanspruchen eine eigene Schublade, denn je mehr ich recherchiert habe, um so schönere und verschiedenere Formen habe ich gefunden.
Bei Eurer Auswahl solltet ihr nicht nur auf die Farbe und den Preis achten. Gut sind Formen, aus denen sich die Pralinen gut herauslösen lassen und die im Randbereich keine zu kleinen Ausbuchtungen haben. Solche Teile brechen vielleicht beim herausdrücken ab. Achtet auch auf das Volumen der fertigen Bade-Produkte. Kleinere Bade-Pralinen lassen sich besser dosieren und ggf. kann man mehrere nehmen.

Für die Dekoration Eurer Bade-Produkte könnt Ihr neben Mini-Badeperlen, Blüten und Obst-/Frucht-/Pflanzenpulver u.a. kleine Einleger verwenden. Diese stellt man aus der Grundmasse der Badepralinen her; jedoch gibt es dafür kleinere oder flachere Silikonformen.
Ich habe meine u.a. in Shops für Backzubehör und Tortendekoration gefunden.

Bechergläser
Sie sind für große Hitze geeignet, also auch zum schmelzen von Kakaobutter und Fetten. Dank eines kleinen Ausgießers könnt ihr damit die Masse von Badepralinen ganz wunderbar in die Silikonformen einfüllen.

Garnierspritze
Die, oder einen Spritzbeutel mit einer Tülle mit großer gezackter Öffnung braucht ihr für das Topping von Bade-Cupcakes. Hier solltet Ihr eine extra kaufen, die Ihr nicht zum garnieren beim kochen oder backen verwendet. Kunststoffe nehmen oft Fremdgerüche an und es wäre schade um eine Torte, die nach "Apfelgaten" oder "Irish Moos" schmeckt.

Tiegel / Gläser / Flaschen
Es lohnt sich, im Alltag anfallende leere Verpackungen für die fertigen Produkte oder auch für die Zutaten aufzuheben. Die leeren Flaschen von Smoothies verwende ich z.B. für Badesalz, aber auch für getrocknete Blüten, Mini-Badeperlen u.a.

Klarsicht-Beutel
kaufe ich bei Rossmann, dm und NanuNana; sie sind dort recht günstig. Für einzelne Bade-Produkte genügt ein kleines Stück Klarsicht-Folie von der Rolle.

Tablett / Großer Teller
um die fertigen Produkte zum aushärten in den Kühlschrank zu stellen


Rührgerät / Handmixer
Es muss nicht gleich eine Kitchen Aid sein, um das Topping von Bade-Cupcakes aufzuschlagen; ein simples Handrührgerät tut es auch.

Löffel
Solltet Ihr immer in groß und klein zur Hand haben.

Inhaltsstoffe
 
Kakaobutter
Sie besteht größtenteils aus Palmitolen- und Linolensäure, enthält die Vitamine E und K und schmilzt bei ca. 36°C. In der Kosmetik wird Kakaobutter als Konsistenzgeber für Cremes und Körperlotionen verwendet und für festere Produkte wie Bade-Pralinen, -Gugl, -Cupcakes und feste Body-Scrubs. Kakaobutter gibt den Produkt nicht nur Festigkeit, sondern pflegt die Haut und macht sie zart und geschmeidig. Sie ist als Block oder Chips erhältlich und von vanillig- hellgelber Farbe.


Sheabutter
Hochwertige Qualität erkennt man sofort am transparent-weißliches Aussehen, Ihrer butterartige Konsistenz und einem nur schwachen Fettgeruch. Sie schmilzt- je nach Qualität- bei 24-38°C. Von grünlich-gräulicher Sheabutter besser die Finger lassen; es wäre schade um Eure tollen fertigen Produkte, die in ihrer Qualität nicht dem entsprechen werden, was Ihr erwartet.
Sheabutter wird vor allem als pflegender Konsistenzgeber in Kosmetikprodukten verwendet und ist besonders für trockene, schuppige, fett- und wasserarme Haut zu empfehlen. Auch bei geschädigter Haut kann Sheabutter pur oder in Kombination mit pflegenden Ölen Linderung verschaffen. 

Alternativ
Avocadobutter, Olivenbutter, Mangobutter...

Natron (Natriumhydrogencarbonat)
Der Rohstoff, der Badeprodukte bizzeln (sprudeln) lässt und als Treibmittel in Gebäck  Verwendung findet.

Zitronensäure (Lebensmittelqualität)
In kristalliner Form- für das Sprudeln von Badebomben, aber auch zum säuern von Speisen und für viele andere Einsatzmöglichkeiten.

Milchpulver
Auch Magermilch-, Vollmilch- oder Buttermilchpulver. Es wird durch Sprühtrocknung aus frischer Milch gewonnen, löst sich in Wasser und kann vielfältig in der Küche eingesetzt werden. Besonders geeignet für die Herstellung eines Milchbades oder in der Seifenherstellung.

Salz / Totes-Meer-Badesalz
Ich verwende beispielsweise das Isana Med Totes-Meer-Badesalz. Es wird aus dem Toten Meer gewonnen. Reich an natürlichen Mineralien und Spurenelementen, wie z.B. Magnesium, Kalzium und Kalium, bewahrt es die Haut vor dem Austrocknen und beruhigt zu gleich. Natürlich sind verschiedene andere Salze ebenso geeignet.

Mulsifan
Mulsifan ist ein flüssiger Emulgator zur Herstellung kalt gerührter Artikel und Badeöle.
Er setzt sich nicht ab wie Lecithin, ist allerdings auch nicht so natürlich. Mulsifan löst sich auch in reinen Fettprodukten. Alternativen: Lysolecithin (natürlich, löst sich auch in reinen Fettprodukten oder Fluidlecithin Super (natürlich, löst sich auch in reinen Fettprodukten)

SLSA (Sodium Lauryl Sulfoacetat)
Ein Pulvertensid natürlichen Ursprungs zur Verwendung in Badeprodukten mit vielen pulverförmigen Bestandteilen (Bade-Bomben, Bade-Pralinen,...). "Das" Tensid für Seifenfreaks und Schaumbadliebhaber! SLSA ist ein mildes, anionisches Tensid mit  außergewöhnlich guten Schaumbildungseigenschaften und unempfindlich gegenüber hartem Wasser. Da es als Pulver vorliegt, macht es auch ausgefallene Seifen- und Badekreationen möglich, z. B. feste Shampoos, Bade-Pralinen und -bomben, alle Arten von Schaumbädern - auch Milch- und Salzbäder oder Seifencremes. Es lässt sich aber auch als Zusatz in flüssige Mischungen einbringen. SLSA wird aus Kokos- und Palmöl gewonnen. 
Achtung bei der Verarbeitung: SLSA staubt und kann beim Einatmen die Atemwege reizen!

Parfümöl
Hier habt Ihr die Möglichkeit, fertige Mischungen oder Öle aus einer Pflanze / Blüte zu verwenden. Hochwertige Produkte sind ein MUSS; es geht um Eure Haut!

Basis- und Wirkstofföle
 

Aprikosenöl
aus dem Kern der Aprikose, mit dem Duft von Bittermandel, besonders für sensible, empfindliche, gestresste Haut geeignet, auch für rissige, spröde, entzündete Haut,  zieht gut ein, fettet wenig und ergibt leichte Cremes mit hoher Hautverträglichkeit.

Avocadoöl

das Hautpflegeöl für trockene und reife Haut, für pflegende Produkte wie reichhaltige Cremes und Bodylotionen

Jojobaöl

ist ein flüssiges Wachs, gewonnen aus den Samen einer Wüstenpflanze, Simmondsia chinensis., unter 8 Grad Celsius wird es trüb und fest, verflüssigt sich aber wieder bei höheren Temperaturen ohne Qualitätseinbußen, als Wachs kann es nicht ranzig werden, sehr gute Haut- und Schleimhautverträglichkeit, zieht sehr gut ein und macht die Haut geschmeidig, pflegende Wirkung vor allem bei unreiner und trockener Haut, kann direkt auf die Gesichts- und Körperhaut aufgetragen werden, Jojoba kann auch pur als Haaröl verwendet werden und zum Entfernen von Augen-Make-up, es ist universell einsetzbar

Mandelöl

wird aus der Mandel (Prunus dulcis), dem Samen der aprikosenähnlichen Frucht des Mandelbaumes, gewonnen, enthält wichtige Mineralstoffe, z. B. Kalium, Calcium, Phosphor, Kupfer und Zink, und nicht zuletzt viele B-Vitamine, hinterlässt ein weiches Hautgefühl, wirkt als leichter natürlicher UV-Filter und ist ideal für alle Hauttypen, sehr gut auch für sensible und Babyhaut geeignet

Traubenkernöl

antioxidative Wirkung, wirkstoffreiches Öl aus den Kernen der Weintraube mit einem hohen Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren, hautfreundliche Öl  von leichter Konsistenz und von daher gut als Basisöl bei fetter, zu Unreinheiten neigender Haut einzusetzen, entscheidend für die besondere Wertschätzung sind die Oligo-Procyanidine (OPC)- den Antioxidantien, die u. a. das Bindegewebe festigen, die Haut erhält dadurch ein jugendlicheres Aussehen.

Blüten / Pflanzen

zur Verzierung kann man zuerst in die Silikonform geben, in die fertige Mischung  oder zuletzt oben auf das Produkt. Mein Tipp: im Sommer selber sammeln und im Tüllbeutel lichtgeschützt trocknen. Rosenblüten, Ringelblumen, Kornblumenblüten, Zitronenmelisse, Hollunderblüten u.v.m. sind geeignet. Bevor ich verblühte Rosen wegwerfe, trockne ich noch schnell die Blüten.

Hinweise zur Fehlervermeidung
Kristallieren der flüssigen Fette
Kakao- und Sheabutter bestehen aus versch. Fettsäuren, die untersch. Schmelzpunkte haben. Erhitzt man sie zu stark, trennen sich ihre Bestandteile und kristallisieren aus. Um dies zu vermeiden, wird die Masse der Badepralinen stetig bis zum Anziehen der Masse kalt gerührt. So entsteht eine homogene Masse und es bilden sich keine sichtbaren und spürbaren  Kristalle in den fertigen Pralinen.

Ausdehnen / Sprudeln der unfertigen Pralinenmasse 
Natriumhydrogenkarbonat (Natron) zersetzt sich bereits ab einer Temperatur von >50°C von selbst oder beim Zusammentreffen mit Wasser. Damit die Pralinenmassen also nicht schon beim anrühren zu sprudeln beginnt, darf kein Wasser hineintropfen und das flüssige Fett sollte nur handwarm sein. Sonst geht die Masse auf wie ein Kuchenteig und die in der Badewanne gewünschte Reaktion, das Sprudeln, bleibt aus, da das Natron nicht mehr reagiert.

Absetzen der pulverigen Bestandteile in den Badepralinen
Vermischt man Natron, Zitronensäure und Fette, so lösen sich die Stoffe nicht ineinander und können sich voneinander absetzten. Haben die Fette zudem eine zu hohe Temperatur, brauchen sie länger zum aushärten. In dieser Zeit können sich die pulverigen / festen Bestandteile am Boden der Pralinenform absetzen. Rührt man die Masse jedoch bis etwa 27-29°C, wird sie etwas dickflüssiger und in die Silikonförmchen gegossen entstehen Badepralinen mit gleichmäßig gemischten Zutaten.

Einkaufen:
www.behawe.com
www.dragonspice.de
www.alexmo-cosmetics.de
www.skin-care-online.de

www.tiegelxxl.de

Viel Produkte (Meersalz, Heilerde, Mulsifan) bekommt man günstig im Drogeriemarkt oder bei ebay, ebenso Formen (Pralinen-, Muffinformen und Seifenformen aus Silikon). Nutzt die wechselnden Angebote von Penny, Lidl u.a.

Die o.g. Anbieter führen auch Tiegel und Flaschen für Eure fertigen Produkte; für Badesalz eignen sich aber auch Druckverschlussbeutel oder z.B. leere Flaschen (ich verwende die von Innocent und True Fruits).

Eure fertigen Produkte könnt Ihn in Klarsicht-Bodenbeuteln verpacken; bei Rossmann und dm erhaltet ihr auch jahreszeitlich verschiedene, z.B. mit Sternen oder Schneeflocken.

Passende Etiketten oder Banderolen mit Angabe der Inhaltsstoffe vervollständigen Eure liebevoll hergestellten Produkte. So bald es meine Zeit zulässt, gestalte ich noch Vorlagen, die Ihr später hier herunterladen könnt. Werdet Follower meines Blogs und verpasst solche Neuigkeiten nicht. Auch weitere Gewinnspiele sind geplant.


* * * * *


Wenn Ihr Fragen oder Anregungen habt oder etwas fehlt,
dann hinterlasst einen Kommentar.

Ich antworte schnellstmöglich.
Auch ergänze ich in den nächsten Tagen noch Fotos,
doch zurzeit ist das Fotografieren mangels Sonnenschein
und Tageslicht etwas schwierig.

Handmade... mal wieder ganz anders

mit einem schnellen Zwiebel-Buttermilch-Brot; superschnell und easy. Es ist leicht und aromatisch und bleibt lange frisch.


Zutaten für ein Brot mit ca. 1.000g:

500 ml Buttermilch, 500 g Mehl , 125 g Röstzwiebeln, 1 Würfel Hefe, 1 TL Salz, 1 TL Zucker
 

Hefe mit Salz und Zucker verrühren; die Hefe wird dadurch flüssig. Mehl in eine Rührschüssel geben, eine Mulde hineindrücken und die Hefemischung hineingießen; ebnso die leicht angewärmte Buttermilch. Nun die Röstzwiebeln dazugeben und alles gut miteinander verkneten. Den Teig leicht mit Mehl bestäuben, in eine Kasten- / Silikonform geben und an einem warmen Ort gehen lassen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 50 Minuten backen.

Sonntag, 23. November 2014

Pfefferkuchen... die vogtländischen

die Besten sollen ja die Nürnberger sein. Kann nur jemand sagen, der meine Pfefferkuchen noch nicht probiert hat. Angeben hin oder her- sie sind einfach köstlich- und total anders, als alle gekauften.
Kein Einheitsbrei ohne Stückchen und dergleichen, sondern stückig und saftig, klein und lecker mit vielen guten Zutaten. Am besten den Teig am Abend zuvor vorbereiten, ggf. Nur die Hälfte der Zutaten verwenden, da die angegebene Menge für ca .150 kleine Pfefferkuchen reicht)

Hier das Rezept:

300g Rosinen (über Nacht in Rum einweichen)

375g Sanella, 500g Zuckerrüben-Sirup & 250g Invertzucken (bitte keinen Bienenhonig verwenden) in einem Topf erwärmen und auflösen

5 saure Äpfel grob raspeln

1.000 g Mehl, 500 g Zucker, 250g Zitronat, 300g gehackte Mandeln, 500g Kokosraspel, 10g Hirschhornsalz, 1 Pck. Backpulver, 2 Teel. gemahlene Nelken, 2 Teel. Zimt, 3 Eßl. Kakao, 1/2 Pck. Lebkuchengewürz, 3 Eier, Saft und Schale einer Zitrone

Alle Zutaten gut mischen, am nächsten Tag auf kleinen runden Oblaten Lebkuchen formen und bei 185°C ca. 17 - 18 Minuten auf mittlerer Schiene backen. Der Teig klebt sehr... ist aber richtig so. Die fertigen Pfefferkuchen dürfen nicht zu dunkel sein.
Ich mache immer einen Teil pur, einen Teil mit dunkler Kuvertüre und einen Teil mit Zitronenguss und bewahre sie in einer gut verschließbaren Dore auf. Für 2 - 3 Tage einen halben Apfel dazu legen- dann werden sie schön weich.

In der Weihnachtsbäckerei

...gibt's so manche Leckerei. Bei und gibt es in diesem Jahr Stollen, und wenn ich sage: selbstgebacken, dann meine ich nicht: Zutaten kaufen, zum Bäcker bringen und fertigen Stollen abholen. Das kann ja jeder.

Besorgt bis erfreut das Hefesteckel beobachten, die Rosinen im guten "Stroh" ertränken, Mandeln naschen, bis zur Erschöpfung Teig kneten, wohlwollend die richtige Farbe und den leckeren Duft kommentieren und zum Schluss voller Entsetzen rufen "Michael, zerbrich mir ja den Stollen nicht! Selberbacken eben.


Eine liebgewordene Tradition (ein Dankeschön an Rebeccas Oma Eveline!) ist der Zuckerkuchen aus Stollenteig.

Ich bin ja ein Oma-Kind und durfte oft den Kindergarten schwänzen, wenn meine Oma gebacken hat. Schon damals, vor 40 Jahren, hatte ich kleine Backbleche und formte mit Begeisterung Minikuchen und Semmeln. Meine Oma  brauchte keine Rezepte- sie hatte alles im Kopf. Und ich denke, ich habe von ihr die Angewohnheit, von den "guten Zutaten" eher etwas mehr als zu wenig zu nehmen.

Deshalb gab es in diesem Jahr 5  Stück 3-Pfund-Stollen und eine Portion Teig für den heißgeliebten Zuckerkuchen. Meine Schwiegermutti Hannelore (DIE begnadete Tortenbäckerin) meinte, das sei ja der Lieblingskuchen meines allerliebsten Ehemannes überhaupt. Neue Erkenntnis nach immerhin fast 5 Jahren, die wir uns kennen.

Ein Foto konnte ich leider nur noch vom letzten Stückchen machen- er war binnnen Minuten aufgegessen.

Ist aber einfach zu machen: Teig in eine gefettete Form drücken (wer lieber Backpapier verwendet: Papier nass machen- dann lässt es sich in jeder Form verwenden), Butterflöckchen darauf verteilen, mit Zimt & Zucker bestreuen und backen. Fertig.

Montag, 2. Juni 2014

Cookies- in allen Varianten

Cookies – Grundrezept
Zutaten:
 
380 g Mehl, z.B. Dinkelmehl, 220 g Zucker, 220 g Butter oder Pflanzenfett, z.B. Sana, 2 Eier Gr. L, 1 gestr. Teelöffel Backpulver, 1/2 Teelöffel Salz,
 
nach Wunsch:
 
Kakao, Schokolade in kleinen Stückchen, grob gehackte Hasselnüsse, grob gehackte, gesalzene Maccadamias oder Cashewkerne, Pistazien, getrocknete + frische Mangowürfel, Trockenobst, z.B. Cranberries, Berberitzen, Sauerkirschen, Aprikosen o. a.


 
Zubereitung:
Weiche Butter, Zucker und Eier mischen, Mehl, Salz und Backpulver zugeben und zu einem nicht zu weichen Teig verkneten (am besten von Hand). Für einen schokoladigen Teig Kakao zugeben und zum Schluss nach Wunsch kleingewürfelte Schokolade, grob gehackte Nüsse, Trockenobst (ggf. klein schneiden) oder frischen Obst.
Früchte sollten dabei nicht zu weich sein, da der Teig sonst zu weich und feucht wird und schlecht backt. Gut geeignet sind Mango, Apfel und alle festeren Früchte oder Beeren. Aus dem Teig nun kleine Kugeln formen, flach drücken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech setzen.
Obst und Schokolade sollten nicht deutlich auf der Oberfläche zu sehen sein; dies wirkt anfangs zwar optisch ganz toll, verbrennt aber leicht beim backen und hinterlässt dann einen bitteren Nachgeschmack. Bei 180°C ca. 18 Minuten backen.
Vorsicht beim aufnehmen: Erst gut auskühlen lassen, damit die Cookies nicht zerbrechen.