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Freitag, 18. April 2025

Ostern

In diesem Jahr sind wir zu Ostern im Urlaub, aber so ganz ohne Ostereier geht es nicht.

ich bin ja ein Fan von Ton-in-Ton Färbungen und habe dieses Mal etwas Neues ausprobiert. Mit meinem Kuvings Slow Juicer habe ich ein Rotkraut entsaftet und die Eier mit einem Gemisch aus Saft, Trester und ein bisschen Eierfarbe in wunderschönen Fliedertönen gefärbt.

Mir gefallen diese sanften Töne und die Batik-Optik total gut. 

 

Samstag, 31. März 2018

SAMSTAGSPLAUSCH... am 31.03.2018

Wir haben Samstag, die Woche ist fast vorüber und auch gleich noch der März.
Und weil manchmal ganz viele schöne Sachen auf einmal zusammenkommen ist ja auch noch dazu Ostern.

Deshalb gibt´s zu meinem Kaffee heute auch ganz passend einen Rübli-Kuchen, bunte Ostereier und einen Frühlingsstrauß mit Tulpen, Ranunkeln und Fresien.
Wenn man nach draußen schaut, dann sieht es allerdings gar nicht so eindeutig nach Frühling aus. Da zwitschern zwar die Vögel wie wild und um die Wette, aber es ist kalt und heute fielen auch gleich mal noch 10cm Schnee.




Und von Tulpen, Hyazinthen und Osterglocken ist nichts zu sehen. Nicht mal ein paar kleine grüne Blättchen von Löwenzahn und Veilchen hatte ich für meine Ostereier. Die lege ich sonst immer auf die weißen Eier, mit Stücken von dünnen Strumpfhosen umwickeln, straff abbinden und in die Farbe legen.Entfernt man die Blätter später, bleiben sie weiß auf den farbigen Eiern zurück. Normalerweise- aber in diesem Jahr eben mal nicht... 



Ich habe diese Woche auch ein bisschen was gesponnen; vor allem aber endlich mal wieder Garne gefärbt. Und zwar nicht die "typischen Sockengarn-Mischungen" mit Wolle u. Polyamid, sondern aus Mischungen mit Seide und Baumwolle, mit Bambus, ein Merino-Singlegarn. Die gefärbten handgesponnenen sind aus mulesingfreier Merino in Grün- und Türkistönen oder Beerefarben.





Wir machen es uns in diesem Jahr zu Ostern zu Hause gemütlich und genießen traute Zweisamkeit; am Montag gehen wir aber mit den Kindern schön Abendessen. Es gibt etwas zu feiern- aber davon erzähle ich Euch nächste Woche mehr.

Im Moment schiele ich immer rüber zu dem riesigen Schokohasen, den M. von mir zu Ostern bekommen hat. Lange wird er wohl keine Ohren mehr haben...
So, und nun schaue ich wieder rüber zu Andreas SAMSTAGSPLAUSCH und lese ein bisschen in den anderen Blogs.

Dienstag, 11. April 2017

von Eiernetzen und Nostalgie...

In meiner Kindheit suchte ich natürlich genau wie all die anderen Jungen und Mädchen der Nachbarschaft zu Ostern im Garten die bunten Eier. Anschließend machten wir etwas, was sicher eine regionale (vogtländische) Eigenart ist:

Wir stiegen über die Gartenzäune zur Wiese hinter den Häusern zum Eier-schleudern.
Dafür wurden die (hartgekochten!) Eier in liebevoll gehäkelte Netze gesteckt, an den langen Schnüren geschleudert und so hoch geworfen, wie es nur ging. Das Gras war hoch und weich und oft brauchte es viele Versuche, bis endlich ein Ei zu Bruch ging und gegessen werden konnte.

Seit meiner Kindheit habe ich nie wieder Kinder dabei gesehen. Wie auch- sie laufen mit gesenktem Kopf, Smartphone in der Hand und teilen Fotos von ihren Ostergeschenken mit ihren Freunden.



Wie bin ich doch alt geworden und nostalgisch. Und ich habe mir ein Eiernetz gehäkelt...





Montag, 6. April 2015

Meister Lampe wünscht frohe Ostern

... und die Beatrice, natürlich auch.


In diesem Jahr sind die gefärbten Ostereier ganz wunderbar geworden und die Farben sind tatsächlich so gut geglückt, wie ich es mir vorgestellt hatte. Schöne Nuancen zwischen lila und türkis und einige Eier mit Zwiebelschalen gefärbt.


Wenn man schon einen solchen Nachnamen wie wir hat, dann gibt es immer wieder kleine Geschichten drum herum. Ganz besonders natürlich zu Ostern, wenn *Meister Lampe* für die bunten Eier sorgt oder sie im Schnee verstecken muss...

In diesem Jahr haben wir hier an der Ostsee allerdings Bilderbuch-Wetter; ein bisschen windig, aber strahlender Sonnenschein und blauer Himmel mit Schäfchen-Wolken.

Freitag, 30. Januar 2015

Ostereier der besonderen Art

Ein Blick auf den Kalender zeigt: in 9 Wochen ist schon wieder Ostern. Und weil manche Vorbereitungen dafür (bei mir) etwas länger dauern, zeige ich Euch mal etwas, was ich bisher in noch keinem Kreativ-Blog gesehen habe: meine Ostereier mit Lochmuster.


Das sind Gänseeier, die ich mit einem filigranen Durchbruch-Muster versehe, das ihr als Weißstickerei vielleicht kennt. Gänseeier eignen sich dafür besser als Hühnereier, weil sie größer sind und ihre Schale deutlich fester ist und damit nicht so schnell zerbricht.

Ich zeichne mir dafür zuerst das Muster mit Bleistift auf das ausgeblasene und gut gereinigte Ei. Da jedes ein bisschen anders in Umfang und Länge ist, braucht das eine ganze Weile an Zeit. Genaue Vorlagen verwende ich nicht, so dass jedes Ei ein bisschen anders ist. Rundum ist das Muster jedoch immer 4fach angeordnet.


Mit einem besonders feinen Bohrer bohre ich zuerst hunderte von kleinen Löchern in das Ei, verbinde diese dann über die vorgezeichneten Linien und fräse die feinen Muster aus.


Zuletzt werden feinste Reste des Häutchens im inneren des Eies entfernt. Eine schwierige Arbeit, weil es dafür eigentlich kein spezielles Werkzeug gibt und das Ei zum Schluss seeehr zerbrechlich ist. Schnell war da die Arbeit von Stunden umsonst, da man nicht reparieren kann. 


Ich muss gestehen: mehr als eines pro Tag mache ich nicht- es ist mir zu anstrengend. Etwa 5 Stunden dauert diese Arbeit mit viel Staub und Lärm vom Bohrer und die meine Augen und Hände ungemein fordert.


Aber das Ergebnis ist schon etwas Besonderes und ich verschenke gelegentlich mal eines an jemanden, der diese Arbeit zu schätzen weiß.