Am letzten Wochenende zeigte sich Warnemünde von einer ganz besonderen Seite. Bitterkalt, winterlich still und wunderschön – der Strand lag unter einer weißen Schneedecke und selbst die Ostsee war zugefroren.
Bei einem ausgedehnten Spaziergang haben wir die winterliche Atmosphäre genossen. Wo sich sonst im Sommer die Badegäste tummeln, herrschte eine fast ungewohnte Ruhe. Der verschneite Strand, die eisige See und der vertraute Blick auf den Leuchtturm und den Teepott – ein Anblick, den man in Warnemünde nicht alle Tage erlebt.
Aufwärmen mit Meerblick
Nach so viel frischer, eisiger Seeluft tat ein gemütlicher Zwischenstopp im Teepott besonders gut. Bei einer heißen Tasse Kaffee konnten wir uns wunderbar aufwärmen und dabei den Blick über den verschneiten Strand und die gefrorene Ostsee schweifen lassen.
Draußen die klirrende Kälte, drinnen wohlige Wärme und dazu dieser herrliche Ausblick – schöner kann eine kleine Kaffeepause kaum sein.
Es war einer dieser Wintertage, die einem noch lange in Erinnerung bleiben. Ganz ohne Sonnenschein, dafür mit einer besonderen Stimmung und einem Hauch von Wintermärchen.
Warnemünde ist eben zu jeder Jahreszeit schön – manchmal sogar ganz besonders, wenn es bitterkalt ist.

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