Dienstag, 26. August 2014
Die Unvollendeten
Dort drüben, neben dem Sofa in einem großen Korb, liegen meine Unvollendeten.
Gerade so weit weg, dass ich sie nicht immerzu sehe, aber doch nicht so weit weg geräumt, dass ich sie aus den Augen verliere.
Gerade so weit weg, dass ich sie nicht immerzu sehe, aber doch nicht so weit weg geräumt, dass ich sie aus den Augen verliere.
Angefangen hat es in diesem Jahr mit einem Schal aus kuscheliger Katia Kid Mohair in rosa-grau mit Farbverlauf; ein Projekt, dass viel Zeit hatte und erst Weihnachten in liebevolle Hände gegeben wird.
Der Schal sollte noch ein bisschen länger werden, und bis die nachbestellte Wolle kommt, habe ich eine Schal in der gleichen Art angefangen; gleiche Wolle, gleiches Muster- nur in meiner Lieblingsfarbe lila-türkis.
Hat natürlich nicht lange gedauert, bis auch hier der Punkt mit der ausstehenden Nachlieferung Wolle erreicht war und so wanderte Schal Nummer zwei ins Körbchen.
Hat natürlich nicht lange gedauert, bis auch hier der Punkt mit der ausstehenden Nachlieferung Wolle erreicht war und so wanderte Schal Nummer zwei ins Körbchen.
Inzwischen stand Ostern vor der Tür und damit die Fahrt nach Italien. Wichtigster Punkt meiner Planung und damit ganz oben auf meiner Liste der Dinge, die mitzunehmen sind: Wolle, Nadeln, Strickhefte.
Am Gardasee angekommen war der erste Schal aus Noro-Garn gerade von der Nadel gesprungen. Was für ein Glück, dass ich meistens nur Beifahrer bin! Ich liebe ja diese Projekte, bei denen man schnell vorankommt und Ergebnisse sieht und momentan mag ich ganz besonders Wolle mit Farbverlauf.
Am Gardasee angekommen war der erste Schal aus Noro-Garn gerade von der Nadel gesprungen. Was für ein Glück, dass ich meistens nur Beifahrer bin! Ich liebe ja diese Projekte, bei denen man schnell vorankommt und Ergebnisse sieht und momentan mag ich ganz besonders Wolle mit Farbverlauf.
Der nächste war zwischendurch in Arbeit; ich kann meine Hände einfach nicht stillhalten.
So sehr ich diese tollen Farben und Materialien liebe, muss ich aber doch anmerken, dass sie manchmal etwas mehr als griffig sind und nicht immer wirklich gut über die Nadeln rutschen.
So sehr ich diese tollen Farben und Materialien liebe, muss ich aber doch anmerken, dass sie manchmal etwas mehr als griffig sind und nicht immer wirklich gut über die Nadeln rutschen.
Für den Rückweg kramte ich später aus den Tiefen meiner Tasche einen vor ewigen Zeiten angefangenen Schal aus Lana Grossa Silkhair in violett-melange. Mit dem zunehmend regnerischen Wetter der Rückfahrt ab Regensburg verlor ich die Lust an diesem Strickstück, an dem ich immer wieder die Reihen gezählt und doch kein sichtliches Vorankommen gesehen hatte
Schnell gestrickt sind dagegen immer ein Paar gestrickfilzte Hausschuhe, die ich ja inzwischen auch fast vollständig im Dunkeln und ohne hinzusehen stricken kann. Ist auch immer schön, einige Paare auf Vorrat zu Hause zu haben; sie sind immer wieder ein gern gesehenes Geschenk.
Dann entdeckte ich die tollen Garne von ITO. Völlig anders in Struktur, Material und Stärke als all die anderen Garne, die ich bisher verarbeitet hatte. Ich schwelgte in einem Rausch von Farben und erwartete jedes gelieferte Päckchen sehnsüchtig.
Ganz schnell war ein Schal in dunklem jeansblau angenadelt; zweifädig verstrickt aus ..... Ein einfaches Muster (genau das Richtige für mich!)- und sogar ein neues- und ich konnte vor Begeisterung kaum an mich halten. Hach, wie wird der schön! In Gedanken sah ich ihn schon kombiniert mit einer dunklen Jeans, weißem Shirt und der weißen Jacke mit jeansblauen Blumen...
Doch dann funkte mir ein knallbuntes Baumwoll-Garn dazwischen und mein Katia Jaipur sollte sich in einen herrlich farbenfrohen Sommerschal verwandeln.
Was ich nicht einkalkuliert hatte: Wie ewig das Stricken mit einem so dünnen Garn und ebensolchen Nadeln dauert. Der Beutel mit diesem Strickprojekt wandert immer dann in meine Handtasche, wenn eine Autofahrt ansteht, die etwas länger als nur ein paar Minuten dauert. Stricken geht fast immer und überall.
Was ich nicht einkalkuliert hatte: Wie ewig das Stricken mit einem so dünnen Garn und ebensolchen Nadeln dauert. Der Beutel mit diesem Strickprojekt wandert immer dann in meine Handtasche, wenn eine Autofahrt ansteht, die etwas länger als nur ein paar Minuten dauert. Stricken geht fast immer und überall.
In meiner Euphorie hatte ich mich natürlich nicht zwischen den vielen Farbkombinationen entscheiden können und deshalb warten nun ganz viele feine Wollpäckchen auf ihre Verarbeitung. Der nächste Sommer kommt bestimmt!
Bis dahin sollte auch mein Schal aus Lana Grossa Puntino fertig sein; ich gebe zu, dass ich das Verstechen der unzähligen Fäden am schlimmsten finde...
Bis dahin sollte auch mein Schal aus Lana Grossa Puntino fertig sein; ich gebe zu, dass ich das Verstechen der unzähligen Fäden am schlimmsten finde...
Samstag, 23. August 2014
Das Kind braucht einen Namen...
Frauen geben ihren Kindern Namen, Männer ihren Autos, Kinder geben ihren Haustieren Namen. Und Spinnerinnen ihrer Wolle. Der Name soll genau diesen ersten Gedanken wiedergeben, den man hat, wenn man die neue Wolle anschaut. Mehr, als nur ein Wort für eine Farbe.
Fliederbusch. Diese Nuancen zwischen blassem lila, tiefem rotviolett, klarem weiß... eine Erinnerung an diesen intensivem Duft, wenn man im Frühjahr ein paar Zweige schneidet und in die Vase stellt.
Abendrot. Ein sattes rotorange, strahlendes goldgelb, ein Hauch von blutrot und spuren von blassem vanillegelb. Die letzte Wärme dieses Tages, die man noch genießt; auf der Terrasse sitzend mit einer Tasse Tee.
Wiesengrün ist nun meine erste Wolle, die einen Namen bekommt. Reine Merinowolle, handgefärbt, zweifädig verzwirnt mit einem unifarbenen Faden in sattem grün und einem Faden in wechselnden Farben in verschiedenen Grüntönen, einem Hauch von blassem gelb und türkis und ein paar kleinen Sprenkeln weiß.

Morgensonne ist eine reine Merinowolle, handgefärbt, zweifädig verzwirnt mit einem unifarbenen Faden in kräftigem gelb und einem Faden in wechselnden Farben in verschiedenen Gelbtönen, etwas hellerem und dunklerem orange und ein paar kleinen Sprenkeln weiß.

Seemannsgarn ist eine reine Merinowolle, handgefärbt, zweifädig verzwirnt mit einem unifarbenen Faden in mittlerem Blau und einem intensiv farbigen Faden in lachsrosa und korallenrot, königs- und marineblau. Ideal in der Kombination mit einem unifarbenen Garn in sattem blau oder koralle.

Schneeweißchen ist eine reine, naturweiße Merinowolle, dünn versponnen und zweifädig verzwirnt. Perfekt zu kombinieren mit farbiger Wolle in vielen Farben oder Wolle in unzähligen Naturtönen.

Lavendelblüte ist eine besonders feine, handgefärbte Merinowolle, zweifädig verzwirnt aus einem unifarbenen lila Faden und einem melierten Faden; changierend zwischen verschiedenen blassen und kräftigen blassen und kräftigeren lila Farbtönen und man ahnt fast den Duft eines Lavendelfeldes in der Provence.

Sommerflieder ist eine feine Merinowolle, zweifädig verzwirnt aus einem melierten Faden; changierend zwischen verschiedenen Lila-Rotviolett- und Pink-Farbtönen eines blühenden Sommerflieders. Eine herrlich weiche Wolle, die in ihrer Farbe und Lauflänge perfekt mit dem "Heidezauber" harmoniert.
Heidezauber ist eine Mischung aus 50% Alpaka und 50% Merinowolle, zweifädig verzwirnt mit einem unifarbenen Faden in naturgrauem Alpaka und einem melierten Faden in feiner Merinowolle; changierend zwischen verschiedenen Lila-Violett- und Pink-Farbtönen der herbstlichen Heide. Eine herrlich weiche Wolle, die in ihrer Farbe und Lauflänge perfekt mit dem "Sommerflieder" harmoniert.Freitag, 1. August 2014
Das Wollschaf fragt / Die verstrickte Dienstagsfrage ... im Juli
Die verstrickte Dienstagsfrage 30/2014 – 22.07.2014
Habt Ihr ein oder mehrere Lieblings-Strickbücher? Wenn ja, welche(s)? Aus welchem Buch habt Ihr bisher die meisten Modelle nachgestrickt? Welches Buch in Eurer Strickbibliothek hat Euch bisher den meisten Nutzen gebracht und warum?
Bei mir sind das eher Zeitschriften, die ich kaufe, weil da DAS EINE MUSTER drin ist, das ich unbedingt und irgendwann einmal nachstricken will. Habe ich bisher zwar fast noch nie gemacht, aber das kann ja noch werden...
Die verstrickte Dienstagsfrage 29/2014 – 15.07.2014
Hallo liebes Wollschaf, in letzter Zeit fällt mir vor allem bei Ravelry immer mehr auf, dass bei der Verarbeitung von handgefärbter Wolle die Farbunterschiede nicht mehr “verstrickt” werden. Soll heißen, es wird mehr oder weniger bewusst ein streifiges Kleidungsstück produziert, weil Stränge einzeln nacheinander und nicht gemeinsam (alternierend) verstrickt werden. Sicherlich ließe sich dadurch ein interessanter Effekt erzielen, aber in der Regel ergibt es ein unschönes “Muster”. Wie siehst du das? Geht der Trend zum “Nothing but Stripes”? (was ein Wortspiel) Wird auf die Ausarbeitung bzw. das Erscheinungsbild immer weniger Wert gelegt? Welche Methoden kennst du, um mit zwei (oder mehr) Strängen in Reihen und Runden zu stricken? Sofern du eh schon abwechselnd mit mehreren Strängen strickst, machst du das bewusst nur bei sichtbaren Farbunterschieden oder vorsichtshalber immer?
Für einige meiner Strickprojekte färbe und / oder spinne ich mir ja meine Wolle selbst. Und hier plane ich schon die ausreichende Menge ein. Ehrlich gesagt: Hier hatte ich noch nie zu wenig. Bei zwei Mohairschals habe ich noch einmal gekaufte Wolle nachbestellt, was aber unproblematisch war.
Vielleicht liegt die Ursache auch darin, dass früher – ich denke jetzt an meine Oma und Uroma- diese Techniken zum Farbwechsel / Farbübergang eher vermittelt und gelehrt wurden. Heute kennt man doch gar nichts anderes mehr als: Neues Knäul (mit anderer Farbe? Einfach anknoten und weiterstricken. Alle reden von Farbverlaufsgarn, aber doch niemand davon, wie man mit zwei verschiedenen Garnen einen Farbverlauf stricken kann.
Die verstrickte Dienstagsfrage 28/2014 – 08.07.2014
Hattet Ihr in Zusammenhang mit Eurem Hobby schon mal ein negatives Erlebnis? Musstet Ihr Euch vielleicht dumme Sprüche oder abfällige Bemerkungen anhören? Oder hattet Ihr schon mal Streit mit dem Partner wegen Eurer Wollkäufe oder weil Ihr Euch mehr mit dem Strickzeug als mit ihm beschäftigt? Wart Ihr womöglich in einen Zickenkrieg unter Wollweibern verwickelt? Habt Ihr eventuell sogar schon Verletzungen oder andere negative gesundheitliche Folgen -verursacht durch Euer Hobby- erleiden müssen? Und wenn ja, wie seid Ihr mit der Situation umgegangen?
Negative Erlebnisse hatte ich noch nicht; vielleicht auch aus dem Grund, dass ich ja nicht bei jeder Gelegenheit und an jedem Ort in der Öffentlichkeit stricke. Außer Haus noch am ehesten im Auto oder mal im Urlaub. Bei Verwandten und Bekannten, die ich mit Selbstgemachtem (handgesponnene Wolle, gestricktes und gehäkeltes, gefilztes, aber auch Cookies und Pfefferkuchen, Marmeladen, getrocknete Gemüse und Pilze, Pflanzen für Tees u. a.) kommen meine liebevollen Geschenke stets sehr gut an und natürlich umso mehr, wenn man weiß, was sich jemand wünscht.
Etwas brenzliger wir die Situation, wenn ich meine Lieben wegen meiner Handarbeiten allzu sehr vernachlässige, der Haushalt auch mal liegen bleibt und ich überlegen muss, wo ich meine Vorräte an Wolle und Co. am unauffälligsten verstaue.
Meister
Lampe, mein allerliebster Ehemann, hat mir ja ein wunderschönes eigenes Zimmer
genehmigt (in dem ich aber nie sitze und spinne oder stricke) und einen niedlichen
kleinen Hauswirtschaftraum. Hier kann ich nach Herzenslust kardieren, an meinem
Wollwickler kurbeln, Etiketten für meine Wollstränge stanzen und nach
Herzenslust meine Kreativität ausleben.
Habt Ihr ein oder mehrere Lieblings-Strickbücher? Wenn ja, welche(s)? Aus welchem Buch habt Ihr bisher die meisten Modelle nachgestrickt? Welches Buch in Eurer Strickbibliothek hat Euch bisher den meisten Nutzen gebracht und warum?
Bei mir sind das eher Zeitschriften, die ich kaufe, weil da DAS EINE MUSTER drin ist, das ich unbedingt und irgendwann einmal nachstricken will. Habe ich bisher zwar fast noch nie gemacht, aber das kann ja noch werden...
Die verstrickte Dienstagsfrage 29/2014 – 15.07.2014
Hallo liebes Wollschaf, in letzter Zeit fällt mir vor allem bei Ravelry immer mehr auf, dass bei der Verarbeitung von handgefärbter Wolle die Farbunterschiede nicht mehr “verstrickt” werden. Soll heißen, es wird mehr oder weniger bewusst ein streifiges Kleidungsstück produziert, weil Stränge einzeln nacheinander und nicht gemeinsam (alternierend) verstrickt werden. Sicherlich ließe sich dadurch ein interessanter Effekt erzielen, aber in der Regel ergibt es ein unschönes “Muster”. Wie siehst du das? Geht der Trend zum “Nothing but Stripes”? (was ein Wortspiel) Wird auf die Ausarbeitung bzw. das Erscheinungsbild immer weniger Wert gelegt? Welche Methoden kennst du, um mit zwei (oder mehr) Strängen in Reihen und Runden zu stricken? Sofern du eh schon abwechselnd mit mehreren Strängen strickst, machst du das bewusst nur bei sichtbaren Farbunterschieden oder vorsichtshalber immer?
Für einige meiner Strickprojekte färbe und / oder spinne ich mir ja meine Wolle selbst. Und hier plane ich schon die ausreichende Menge ein. Ehrlich gesagt: Hier hatte ich noch nie zu wenig. Bei zwei Mohairschals habe ich noch einmal gekaufte Wolle nachbestellt, was aber unproblematisch war.
Vielleicht liegt die Ursache auch darin, dass früher – ich denke jetzt an meine Oma und Uroma- diese Techniken zum Farbwechsel / Farbübergang eher vermittelt und gelehrt wurden. Heute kennt man doch gar nichts anderes mehr als: Neues Knäul (mit anderer Farbe? Einfach anknoten und weiterstricken. Alle reden von Farbverlaufsgarn, aber doch niemand davon, wie man mit zwei verschiedenen Garnen einen Farbverlauf stricken kann.
Die verstrickte Dienstagsfrage 28/2014 – 08.07.2014
Hattet Ihr in Zusammenhang mit Eurem Hobby schon mal ein negatives Erlebnis? Musstet Ihr Euch vielleicht dumme Sprüche oder abfällige Bemerkungen anhören? Oder hattet Ihr schon mal Streit mit dem Partner wegen Eurer Wollkäufe oder weil Ihr Euch mehr mit dem Strickzeug als mit ihm beschäftigt? Wart Ihr womöglich in einen Zickenkrieg unter Wollweibern verwickelt? Habt Ihr eventuell sogar schon Verletzungen oder andere negative gesundheitliche Folgen -verursacht durch Euer Hobby- erleiden müssen? Und wenn ja, wie seid Ihr mit der Situation umgegangen?
Negative Erlebnisse hatte ich noch nicht; vielleicht auch aus dem Grund, dass ich ja nicht bei jeder Gelegenheit und an jedem Ort in der Öffentlichkeit stricke. Außer Haus noch am ehesten im Auto oder mal im Urlaub. Bei Verwandten und Bekannten, die ich mit Selbstgemachtem (handgesponnene Wolle, gestricktes und gehäkeltes, gefilztes, aber auch Cookies und Pfefferkuchen, Marmeladen, getrocknete Gemüse und Pilze, Pflanzen für Tees u. a.) kommen meine liebevollen Geschenke stets sehr gut an und natürlich umso mehr, wenn man weiß, was sich jemand wünscht.
Etwas brenzliger wir die Situation, wenn ich meine Lieben wegen meiner Handarbeiten allzu sehr vernachlässige, der Haushalt auch mal liegen bleibt und ich überlegen muss, wo ich meine Vorräte an Wolle und Co. am unauffälligsten verstaue.
Montag, 28. Juli 2014
Färben mit... Ashford Farben
Das Ergebnis meines ersten Färbeversuchs war... ein leuchtend pinkfarbener dicker Filzstrang. Und das entsprach so gar nicht dem was ich erzielen wollte.
Beim nächsten Mal war ich schlauer.
1. Ich verwende Merinowolle mit superwash-Ausrüstung. Die filzt nicht und ist nach dem Trocknen fluffig und wunderbar verspinnbar.
2. Weniger Farbe verwenden. Etwas mehr Farbe zugeben kann man auch später noch und das Farbpulver ist extrem ergiebig du farbintesiv.
Dienstag, 22. Juli 2014
Ich liebe... meinen Wollwickler!

Meine neueste Anschaffung ist ein Wollwickler. Ein einfaches kleines Ding aus viel Kunststoff und wenig Technik, leicht zu bedienen, mit ca. 20 Euro günstig in der Anschaffung und doch ein super Helfer.
Ich liebe ja alles, was mit Wolle zu tun hat. Wolle spinnen, färben, stricken, häkeln, strickfilzen- und immer wieder hat man dabei Wollknäule in der Hand. Schon als kleines Mädchen lernt man, Wollknäule zu wickeln, auch wenn die so ganz anders aussehen, als im Laden gekaufte. Auch die kann man mit einer Nostepinne selber wickeln; ich hab´s probiert, es geht und das genügt mir. Sicher kann man hier mit genug Übung perfekte Ergebnisse erzielen, aber den Anspruch habe ich gar nicht und es macht mir auch schlichtweg nicht genug Spaß.
Etwas ganz anderes ist das mit einem Wollwickler. Und dabei spielt es keine Rolle, ob man nun die Luxusvariante aus Holz, die Technikvariante mit Elektroantrieb oder die Sparversion aus Kunststoff mit Handkurbel wählt.
Selbst letztere, für die ich mich erst einmal entschieden habe, ließ mich zuerst einmal staunen und es machte sich eine große Freude breit, als sich in 2-3 Minuten wunderbare Knäule wickeln ließen. Aus der Mitte heraus verstrickbar und damit endlich ohne das lästige Herumrollen herkömmlich handgewickelter Wolle.Besonders gern und oft wickle ich mein einfach versponnenes Garn von der Spule zum Knäul, um es später mit einem zweiten Faden zu verzwirnen. So habe ich immer freie Spulen und kann mein versponnenes Garn einfach und platzsparend aufbewahren.
Dienstag, 15. Juli 2014
Meine Frau spinnt...
Sagt mein Mann. Darf er auch gerne sagen, denn sein Satz: "Du brauchst unbedingt ein Spinnrad- und ich kaufe Dir jetzt ein Bliss." war der Anfang einer Leidenschaft.
Angefangen hat ja eigentlich alles mit meiner ersten handgesponnenen Wolle von Jeanette und den daraus gestrickten Handschuhen...
Ich konnte mich kaum satt sehen an dieser kuschelweichen Merino-Wolle in meinen Lieblingsfarben. Sie strickte sich fast wie von selbst, hatte die perfekte Lauflänge für meine Anleitung für Fäustlinge, nach der ich stricken wollte und ist so herrlich fluffig, ohne zu fusseln.
Hat natürlich nicht lange gedauert bis ich mir dachte: Wenn andere spinnen können- kann ich das dann auch lernen? Und schon war ich infiziert. Videos schauen, die erste Handspindel und Wolle bestellen und loslegen.
Natürlich immer mit einem verwunderten Blick meines lieben Ehemannes, der recht schnell feststellte, dass die Sache mit der Handspindel eine mühselige Angelegenheit ist und der fragte, ob das denn nicht auch einfacher und schneller geht. Klar geht das, aber ein Spinnrad kauft man ja nicht mal einfach so nebenbei und man bekommt es nicht im Handarbeitsladen um die Ecke.
Also wieder wie gehabt: Videos schauen, googeln, vergleichen... und sich in das Bliss von Woolmakers vergucken. Der liebe Ehemann war noch immer bei der Sache, das Objekt der Begierde schnell bestellt und schon 3 Tage später geradewegs aus Holland geliefert.
Also wieder wie gehabt: Videos schauen, googeln, vergleichen... und sich in das Bliss von Woolmakers vergucken. Der liebe Ehemann war noch immer bei der Sache, das Objekt der Begierde schnell bestellt und schon 3 Tage später geradewegs aus Holland geliefert.
Inzwischen sind 6 Wochen vergangen; Bliss wurde mit 2 weiteren Spulen ergänzt und fühlt sich zwischen unseren weißen Ikea-Möbeln sichtlich wohl. Es schnurrt ganz leise allabendlich und wann immer ich ein bisschen Zeit übrig habe.
Dienstag, 10. Juni 2014
ITO-Garne... ich liebe sie!
Gima 8.5
Ein extravagantes, feines Bändchen aus reiner Baumwolle mit einer Textur, die an Leinen oder Papier erinnert. Erhältlich in 39 Farben. Beim verstricken erscheint das Garn etwas steif, wird aber beim stricken und tragen immer weicher und anschmiegsamer.
Qualität: 100 % Baumwolle
Lauflänge: 212m / 25g
Nadelstärke: 2-2,5mm

Ein extravagantes, feines Bändchen aus reiner Baumwolle mit einer Textur, die an Leinen oder Papier erinnert. Erhältlich in 39 Farben. Beim verstricken erscheint das Garn etwas steif, wird aber beim stricken und tragen immer weicher und anschmiegsamer.
Qualität: 100 % Baumwolle
Lauflänge: 212m / 25g
Nadelstärke: 2-2,5mm

Washi
Edles Papiergarn, das mit einem Viskosefaden verzwirnt wird. Dieser sorgt für Stabilität des Garnes und Strapazierfähigkeit des Strickteils. Die Textur wird fließend, Muster kommen hervorragend zur Geltung.
Qualität: 54% Papier 46% Viskose
Lauflänge: 250m / 25g
Kinu
Handstrickgarn aus reiner Bouretteseide in intensiven, tiefen Farben und mit leicht noppiger Struktur, die dadurch entsteht, dass Reste des Filamentes der Seide versponnen werden. Die intensiven Farben entstehen durch das Verspinnen mehrerer Farben zu einem Faden. Kinu ist ein extravagantes Seidengarn mit trockenem
Griff und großer Leichtigkeit.
Montag, 2. Juni 2014
Cookies- in allen Varianten
Zutaten:
380 g Mehl, z.B. Dinkelmehl, 220
g Zucker, 220 g Butter oder Pflanzenfett, z.B. Sana, 2 Eier Gr. L, 1 gestr.
Teelöffel Backpulver, 1/2 Teelöffel Salz,
nach Wunsch:
Kakao, Schokolade in
kleinen Stückchen, grob gehackte Hasselnüsse, grob gehackte, gesalzene
Maccadamias oder Cashewkerne, Pistazien, getrocknete + frische Mangowürfel, Trockenobst, z.B. Cranberries, Berberitzen, Sauerkirschen, Aprikosen o. a.
Weiche Butter, Zucker und Eier
mischen, Mehl, Salz und Backpulver zugeben und zu einem nicht zu weichen Teig
verkneten (am besten von Hand). Für einen schokoladigen Teig Kakao zugeben und
zum Schluss nach Wunsch kleingewürfelte Schokolade, grob gehackte Nüsse,
Trockenobst (ggf. klein schneiden) oder frischen Obst.
Früchte sollten dabei nicht zu
weich sein, da der Teig sonst zu weich und feucht wird und schlecht backt. Gut
geeignet sind Mango, Apfel und alle festeren Früchte oder Beeren. Aus dem Teig
nun kleine Kugeln formen, flach drücken und auf ein mit Backpapier ausgelegtes
Blech setzen.
Obst und Schokolade sollten
nicht deutlich auf der Oberfläche zu sehen sein; dies wirkt anfangs zwar
optisch ganz toll, verbrennt aber leicht beim backen und hinterlässt dann einen
bitteren Nachgeschmack. Bei 180°C ca. 18 Minuten backen.
Vorsicht beim aufnehmen: Erst
gut auskühlen lassen, damit die Cookies nicht zerbrechen.
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