Donnerstag, 21. April 2016

Und noch ein paar kleine...

Zwergenmützchen... Ja, es wird Sommer und warm- aber zum Glück auch wieder irgendwann kalt. Und Mützen werden ja zum Glück nicht schlecht!
 
 
Auch diese wandern wieder in meinen kleinen dawanda-Shop und vielleicht ist die passende für Euch dabei; d.h. für Kinder, Enkel, Nichte, Neffe usw.
Zum selber-stricken findet Ihr dort natürlich auch die passenden Garne.



Mütze "STRAND & MEER"
Material: 100% Merinowolle
teilw. handgefärbt / handgesponnen
Maße ungedehnt: Höhe 17,0cm, Umfang 36,0cm
 


 Mütze "ORANGE & BLUE"
Material: 50% Merinowolle / 50% Tussahseide
handkardiert / handgesponnen
Maße ungedehnt: Höhe 15,0cm, Umfang 33,0cm
 


 Mütze "DUNKLE BEEREN"
Material: 50% Merinowolle / 50% Shetlandwolle
handkardiert / handgesponnen
Maße ungedehnt: Höhe 17,0cm, Umfang 38,0cm
 
 
 

Dienstag, 19. April 2016

Was kleines für zwischendurch

sind meine Zwergenmützchen, die ich in der Urlaubswoche gestrickt habe. Die sind schnell fertig, passen in jede Handtasche und was kann ich sonst schon tun, wenn ich wenig herumlaufen kann? Hier sind also einige neue, die auch in meinen dawanda-Shop wandern:



Und hier ein paar Details:



Mütze "KLEINES FRÜCHTCHEN"
Material: 70% Merinowolle / 30% Seide
handgefärbt / handgesponnen
Maße ungedehnt: Höhe 16,0cm, Umfang 36,0cm



Mütze "VINTAGE ROSE"
Material: 100% Merinowolle
handgefärbt / handgesponnen
Maße ungedehnt: Höhe 17,0cm, Umfang 36,0cm



Mütze "FLIEDERBUSCH"
Material: 70% Falklandwolle / 30% Tencel
handgefärbt / handgesponnen
Maße ungedehnt: Höhe 18,0cm, Umfang 38,0cm



Samstag, 16. April 2016

Samstagsplausch ... am 16.04.2016


Ich sitze mit einem Latte macchiato in einem Café in Levanto im malerischen Cinque Terre; das Laptop mit dabei und lasse die Woche noch einmal an mir vorbeiziehen.

Mein Wocheneinkauf sah diesmal so ganz anders aus als sonst zu Hause: Marmelade, ein Brettchen aus Olivenholz, frische Zitronen, Pasta und verschiedene Pesto. Ein bisschen Italien eben, das man mit nach Hause nehmen kann. Ich liebe das leckere Essen hier, spazieren durch die schmalen Gassen, Häuser in verwaschenem gelb, grün und terracotta, die Zitronenbäume, Gelaterias und den warmen Sonnenschein.


Da freut man sich wochenlang auf den Italienurlaub, aber mit einem Hexenschuss, der nicht vergehen will, macht das keinen Spaß. Inzwischen halten sich die Schmerzen in Grenzen, so lange ich friedlich sitzenbleibe. Ich kann im Auto sitzen, im Bett, im Café, am Strand, in der Pizzeria- alles ganz wunderbar. Ich kann nur eben nicht gerade stehen und laufen; als hätte ich einen krummen Stock im Rücken.

M. hat mich herumgefahren, ich bin mit vielen (sitzenden) Pausen ein bisschen herumgelaufen und auf ein paar Fotos mache ich eine ganz passable (gerade) Figur. Alles nur gestellt.





Wir fahren also bereits nach einer Woche nach Hause- so lange habe ich tapfer durchgehalten mit Notarzt, Spritze und Tabletten und um mir und dem allerliebsten Ehemann wenigstens ein bisschen Ruhe, Sonne und gutes Essen zu gönnen. Aber es ist kein Vergleich zu Italien-Urlauben der vergangenen Jahre. Heißt also: wieder ein Jahr warten und dann aufs Neue.


Als Cinque Terre (auf Deutsch etwa Fünf Länder oder Fünf Ortschaften) wird ein etwa zwölf Kilometer langer, klimabegünstigter Küstenstreifen der Italienischen Riviera zwischen Punta Mesco und Punta di Montenero nordwestlich von La Spezia in der Region Ligurien bezeichnet. Von Nordwest nach Südost reihen sich die fünf Dörfer Monterosso al Mare, Vernazza, Corniglia, Manarola und Riomaggiore entlang der steil abfallenden Küste auf. Die Region zählt etwa 7000 Einwohner und ist als Nationalpark geschützt, in dem nichts gebaut oder verändert werden darf. Im Jahr 1997 wurden die Cinque Terre zusammen mit Porto Venere zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt.



Mittwoch, 13. April 2016

Was für Farben!

Ganz verliebt bin ich zurzeit in dieses Farbverlaufsgarn und die daraus entstandene Mütze. Leider hat es nur für eine in Kindergröße ausgereicht, aber ich muss unbedingt versuchen, nochmal einen Kammzug ähnlich nachzufärben.


Schaut auch in meinem dawanda-Shop vorbei; hier findet ihr viele schöne Garne, auch handgefärbte und Stränge mit 40-60g. Für Kindermützen reichen die nämlich aus und es bleibt keine große Restmenge übrig. Diese kleineren Stränge versende ich natürlich auch zum günstigeren Maxi-Brief-Porto.






Sonntag, 10. April 2016

Zum ersten Mal Viskose

habe ich hier in einer Mischung von 50% Merinowolle / 50% Viskose versponnen.


Ich hätte nie gedacht, dass eine Mischung mit 23 mic.-Merinowolle so weich sein kann! Super! Die Fasern lassen sich wunderbar dünn und gleichmäßig ausziehen, das Garn wird schön glatt ohne abstehende Fasern und es ist etwas schwerer, als ein reines Merinogarn.


Was mich im Moment noch sehr interessiert, ist das Verhalten beim Färben. Ich kenne einige Fotos, auf denen man Garne mit weißen Noppen sehen kann; das ist dann wohl die Viskose, die die Farbe nicht richtig angenommen hat. Auf anderen habe ich Garne aus Mischungen gesehen, die vollständig durchgefärbt waren. Da hilft also nur eins: ausprobieren!

Es ist schon (für mich) erstaunlich, wie man nach zwei Jahren Spinnerfahrung Fasern und Garne so ganz anders beurteilt. Bei vielen Faserarten, etwa Alpaka, Neuseelandlammwolle, Mischungen mit Seide und Viskose, Islandwolle u.a. sehe ich sofort, welches Material das ist und ich habe auch einen feineren Blick für die Qualität versponnener Wolle. Natürlich steigt auch mein Anspruch- zum einen an meine eigene Arbeit, als auch an die der Anderen.

Auf dem Leipziger Wollfest habe ich so manches Mal gedacht: da kostet industriell gefertigtes, gefärbtes Garn echt mehr, als meines, das handgesponnen und gefärbt ist. Meine Arbeit ist also kostenlos (aber nicht umsonst...). 

Samstag, 9. April 2016

Samstagsplausch

Ich sitze bei einer Tasse Kaffee, Laptop auf dem Schoß und lasse die Woche noch einmal an mir vorbeiziehen. Vieles zu bedenken und zu planen, wenn man zwei Wochen im Büro fehlt und zu Hause; dem Kind noch einen Plan machen und ein paar Anrufe erledigen... was darf man nicht vergessen mitzunehmen oder muss es noch einkaufen (Batterien für den Fotoapparat, Lieblingsstrumpfhosen- die lang genug sind, Ladekabel fürs Handy, Sonnenbrille, Wolle, Wolle und Wolle, Stricknadeln in allen Varianten... ;-)

 
Endlich Samstag. Endlich Wochenende. Endlich Urlaub.

Es ist Mitte April und ich freue mich wieder auf einen schönen Italien-Urlaub, denn während früher immer der Urlaub im Hochsommer das Highlight des Jahres war, hat sich das in den letzten Jahren verschoben. Ich muss immer etwas schmunzeln bei der Frage "... und wo fahrt ihr im Sommer hin?" Wir bleiben einfach da- denn wir wohnen dort, wo andere Urlaub machen: an der Ostsee, einen Steinwurf von Rostock entfernt und wunderbar im Grünen.

Unsere Urlaube machen wir im April und Oktober; bevor die Bauvorhaben beginnen und nachdem sie langsam auslaufen, denn hier bestimmt der Job auch den Weg durch das Jahr. Das ist aber keineswegs schlimm; eher im Gegenteil.
Wenn wir im April nach Italien fahren, beginnt schon unser Sommer. Luftige Kleider und Röcke werden eingepackt, für abends vielleicht ein Strickjäckchen und wir freuen uns auf die Wärme, Sonnenschein, leckeres Essen, spazieren gehen und entspannen. So richtig locker und ohne Termine, einfach zur Zeit für und zwei, denn die Kinder sind (fast) erwachsen und wir tanken auf für die bevorstehenden arbeitsreichen Wochen. Außerdem ist noch Vorsaison, die Preise sind günstiger und die Menschenmengen schieben sich noch nicht über die Autobahnen und durch die Innenstädte.

Diesmal war unser Start allerdings durch einen kleinen Zwischenfall gestört; Diagnose: Hexenschuss. Ich kenne das sein vielen Jahren und es ist nur noch selten, aber ich weiß auch ganz genau, wann es nicht mehr von selbst wieder gut wird und nur noch eine Spritze hilft.
Schon am Freitag im Büro hatte ich eine böse Vorahnung, aber es ging noch ganz gut... Abends noch ein paar Runden tanzen auf dem Unternehmerball in Warnemünde- wir hatten uns so darauf gefreut. Samstag noch ein Berg Bügelwäsche und letzter Einkauf vor dem Urlaub- selbst das bekam ich noch hin.
Ende war dann abends auf der Couch. Ein bisschen spinnen und stricken beim fernsehen... denn Hände und Füße tun dabei ja nicht weh; ich konnte nur nicht mehr aufstehen. Laaangsam nach vorn schieben, seitlich sitzend... innehalten. Gewicht vorsichtig verlagern, halb sitzend, halb stehend, laaangsam aufrichten. Nur nichts unüberlegtes tun. Alles liegenlassen, was herunterfällt und auf keinen Fall danach bücken. Lieber verkehrt herum ins Bett steigen und hoffen: Vielleicht ist morgen alles besser? Einfach so...?
Es ging nicht ohne Besuch in der Notaufnahme, aber das Glück war mir hold- die Ärztin ein Schatz und statt der geplanten stundenlangen Wartezeit im Überfüllten Wartezimmer saß ich nach 30 Minuten schon wieder im Auto. Nicht mal genug Zeit, um das Strickzeug auszupacken oder in den Reiseführer für Italien zu schauen ;-)
 
Noch ein paar Minuten sitzen, dann packe ich meinen Koffer. Ich hab Urlaub, die Sonne lacht, es tut nicht mehr so weh...



Donnerstag, 7. April 2016

Absolut gelungen!

finde ich das Garn aus einem meiner Kammzüge vom Leipziger Wollfest.


50% Merinowolle / 50% Tussahseide, handgefärbt (100g / 160m)

 
Ich habe den Kammzug geteilt, von rostfarben nach auberginefarben versponnen und dann entgegengesetzt; zum Knäul gewickelt und anschließend verzwirnt. Das Ergebnis ist ein wunderbares Farbverlaufsgarn, ganz weich und seidig und in so tollen Farben!