Für meine neueste Beanie habe
ich ein Garn mit Farbverlauf in Rosa / Pink / Aprikot / Orange aus 100% feiner Merinowolle verstrickt.
Sie ist schön dehnbar und haben ein weiches elastisches Bündchen und bei Interesse findet Ihr sie in meinem Etsy-Shop.
Wenn ich mich zurückerinnere, mit welchen Stricknadeln ich begonnen habe, so waren das Nadeln aus Metall, ggf. bei Rundstricknadeln auch mit Kunststoffseil. Alternativen gab es nicht wirklich. Inzwischen gibt es
Stricknadeln in einer riesigen Auswahl: aus Metallen, Karbon oder aus Kunststoff, aus Holz oder Bambus. Es gibt Kombinationen, z. B. Holznadeln mit Metallspitze. Sie sind naturbelassen oder lackiert und haben verschiedene Formen von Spitzen. Rundstricknadeln gibt es zudem mit festen Seilen oder austauschbaren Seilen in den verschiedensten Längen; drehbar oder auch nicht. Von Prym gibt es seit einiger Zeit die Serie Ergonamics; u.a. mit Nadelspielen und Rundstricknadeln. Besonderes Augenmerk wurde für diese Serie auf gute Handhabung unter ergonomischen
Gesichtspunkten und ein modernes Design gelegt. Auffallend sind sofort das Material, Form und Spitzen: Der weiße Kunststoff ist leicht und etwas biegsam, die Nadeln sind dreieckig statt rund und die Spitzen haben eine leichte Tropfenform. Sie haben einen angenehmen Griff, liegen gut in der Hand und mit 20cm Länge sind sie perfekt zum Stricken von Mützen, wie ich gleich bei meinem ersten Test festgestellt habe. Die aufgebrachte Beschriftung ist übrigens nicht spürbar und lässt das Garn deshalb schön gleichmäßig über die Nadeln gleiten.
Ich habe dieses Nadelspiel schon seit längerem, aber erst jetzthatte ich die passende Wolle / Strickstück, um es einmal auszuprobieren. Und ich bin schlichtweg begeistert. Diese Nadeln sind genau mein Ding. So schön leicht und biegsam und auch mit der etwas anderen Spitze komme ich prima zurecht. Ich stehe ja total auf meine alten, verbogenen, billigen Bambusnadeln und habe mit den Prym Ergonomics eine super Ergänzung / Alternative gefunden. Inzwischen sind zwei weitere Nadelspiele in meinen meist genutzten Stärken und zwei Rundstricknadeln bei mir hinzugekommen.
Vor ein paar Tagen hatte ich Euch hier eine Kindermütze gezeigt, die ich für meine Kundin aus diesem Farbverlaufsgarn in Türkis / violett gestrickt hatte. Für die große Schwester sollte es eine Mütze mit den gleichen Farben aber einer etwas anderen Form sein: elastisches Bündchen, am Oberkopf ein Mini-Zipfelchen und keine Bindebänder.
Ja, ich behalte tatsächlich mal ein Paar Stulpen für mich :-)
Ich habe in den letzten 2 1/2 Jahren 119 Paar Handstulpen gestrickt und bisher nur gerade einmal 4 für mich behalten; nur eines davon in der schönen Variante mit ausgearbeitetem Daumen. Und nun habe ich ein Paar gestrickt, das bei mir bleben darf. Gestrickt habe ich es aus einem handgefärbten Strang mit Merino und Seide; die Farben sind leuchtend und das Strickbild ist glatt und schön gleichmäßig und ihr kennt das Garn bereits von dieser Kindermütze. Da ich zwei Stränge aus dieser Färbung habe, reicht es auch noch für eine passende Beanie und vielleicht in Kombination mit einem Uni-Grauton für einen Cowl. Mal sehen.
Schöne Aufnahmen haben wir am White River Beach gemacht. Mit dem Auto sollte man vielleicht nicht bis ganz nah an den Strand fahren, sondern die letzten Meter laufen; es ist ja nicht weit. Flache runde Steine sind hier zu hohen Türmen aufgestapelt und man findet einen ruhigen Strand vor, an dem sich kaum Leute aufhalten. Baden ist hier problemlos möglich.
Auf dem Weg hinunter zum Wasser befinden sich Höhlen im Ufergestein, die etwas Schutz bieten, etwa bei einem Unwetter. Und schaut einmal genau hin: an der senkrechten Wand auf Bild Nr. 3 hat ein Ziegenbock ein sehr spezielles Futterplätzchen gefunden.
Einen besonders schönen Ausflug haben wir ganz in die Nähe gemacht: nach Paphos - und dort zum Kastell, zu den Ausgrabungsstätten und zum Leuchtturm.
Mit dem Bus ein paar Stationen fahren und schon ist man an der zentralen Busstation. Direkt gegenüber erst mal einen Cappucino und ein Croissant- sehr lecker! Direkt nach links könnte man weiter am befestigten Ufer weitergehen und ein ausgesprochen leckeres Eis geniesen- die Auswahl ist groß. Wer lieber ein paar regionale Leckereien für den Abend kaufen möchte, findet frisch geröstet Cashew-Kerne in verschiedensten Geschmackrichtungen, kandierte Früchte eingelegte Oliven und vieles mehr.Aber auch die Drinks in den Bars sind so gut, wie man es erwartet und günstiger als im Hotel. Ein schöner Platz, um den Tag ausklingen zu lassen.
Schon in Sichtweite gelegen ist das mittelalterliche Kastell von Paphos direkt am Hafen, das Osmanen 1592 wieder aufbauten, nachdem es zuvor von den Venezianern aufgegeben und teilweise zerstört worden war. Zurzeit wird es renoviert, doch da es nicht eingerüstet ist, kann man nah herantreten zum fotografieren.
Wendet man sich ein wenig nach rechts, so entdeckt man die Meerjungfrau der Künstlerin Yiota Ioannidou, die sich
über die Steine lehnt und zu einem
beliebtesten Fotomotiv geworden ist.
Gegenüber vom Kastell befindet sich der Archäologische Park Pafos, der das umzäunte Ausgrabungsgebiet der antiken Stadt umfasst und dessen Rundgang mit einem Besucherzentrum beginnt. Der Bereich gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe.
Die erhaltenen Reste von Bauwerken enthalten zum Teil wunderschöne Mosaike aus römischer Zeit. Bei der Villa des Aion etwa handelt es sich um Reste eines
kleineren Bauwerkes, das vor dem Statthalterpalast liegt. Die
Bodenmosaike in der Empfangshalle zeigen u. a. Leda mit Zeus,
der sich in einen Schwan verwandelt hat und Dionysos auf dem Schoß des
Gottes Hermes und die Villa des Theseus war vermutlich der große Palast des römischen Statthalters. In der Villa des Dionysos wurden besonders viele gut erhaltene Mosaike entdeckt und zu ihrem Schutz überdacht.
Über das Gelände des Parks gelangt man über einen kurzen Weg zum Leuchtturm. Wir hatten am Vorabend vergeblich versucht, über einen anderen Zufahrtsweg zum Sonnenuntergang dorthin zu gelangen: keine Chance - und nun war es so einfach! Am leuchtturm gibt es eine kleine Treppe, doch ganz nach oben gelangt man nicht. Schön ist er trotzdem!