Samstag, 17. Oktober 2026

"EDLER WEIN" & "ROTE ROSEN"... handgesponnene Wolle

Manche Farben sind einfach zum Verlieben schön!

Diese beiden handgesponnenen Wollstränge sind für mich genau solche kleinen Schätze. Mit ihren intensiven Farben, den lebendigen Kontrasten und den unzähligen feinen Nuancen ziehen sie die Blicke auf sich.
Tiefes Bordeaux trifft auf leuchtendes Himbeerrot, kräftiges Magenta und wunderschöne Violett- und Pflaumentöne. Dazwischen blitzen immer wieder kleine Farbakzente hervor, die dem Garn eine besondere Lebendigkeit verleihen. Ein faszinierendes Farbenspiel, das mich an edlen Rotwein und samtige Rosenblüten erinnert. Und so haben die beiden Garne auch ihre Namen bekommen: „Edler Wein“ und „Rote Rosen“

EDLER WEIN     100% Merinowolle – 125g / ca. 210m

Die satten, dunkleren Farbtöne verleihen diesem Garn eine wunderschöne Tiefe und erinnern an das warme Schimmern eines edlen Rotweins im Licht.

ROTE ROSEN     100% Merinowolle – 150g / ca. 300m
Hier stehen die leuchtenden, kräftigen Nuancen im Vordergrund. Die unterschiedlichen Schattierungen erinnern mich an die samtigen Blütenblätter roter Rosen.




Ein bisschen Farbenmagie

Für diese beiden Garne habe ich die Merinofasern von Hand miteinander gemischt und anschließend auf meinem Spinnrad versponnen und zweifach verzwirnt. Im Gegensatz zu kardierten Fasern, bei denen die Farben stärker miteinander verschmelzen, bleiben beim Mischen von Hand die einzelnen Nuancen viel deutlicher erkennbar. Gerade das macht für mich den besonderen Reiz dieser Wolle aus: Die Farben liegen immer wieder nebeneinander, wechseln sich ab und bilden wunderschöne Kontraste. Kein Abschnitt gleicht dem anderen und trotzdem ergibt alles zusammen ein harmonisches Gesamtbild.

Die kuschelig weiche Merinowolle fühlt sich wunderbar angenehm an und lässt sich zu ganz individuellen Lieblingsstücken verarbeiten. Ich könnte mir daraus besonders gut ein weiches Tuch, einen Loop oder andere schöne Accessoires vorstellen. Gerade bei schlichten Strickmustern kommt das lebendige Farbenspiel besonders schön zur Geltung, denn bei diesen Garnen braucht es eigentlich gar nicht viel – die Farben selbst sind schon das schönste Muster.
Was ich an diesen beiden Wollsträngen besonders liebe, ist ihre Individualität. Immer wieder entdeckt man neue Nuancen und überraschende Farbkombinationen. Und weil jede Faser von Hand gemischt und jeder Meter Garn von mir selbst gesponnen wurde, sind „Edler Wein“ und „Rote Rosen“ zwei ganz besondere Unikate, die es so kein zweites Mal gibt.

Zwei Stränge voller Farben, kuschelig weicher Merinowolle und ganz viel Liebe zum Detail – ein kleines Stück Spinnglück, das Lust auf neue Strickideen macht.

Donnerstag, 15. Oktober 2026

"HERBSTBLÜTEN"... handgesponnene Wolle

Für mich ist der Weg zum fertigen Garn genauso schön wie das Stricken selbst!

Es gibt wohl kaum etwas Schöneres, als aus einem Berg wunderbar weicher Wollfasern mit den eigenen Händen ein ganz individuelles Garn entstehen zu lassen. Zu sehen, wie sich Farben miteinander verbinden, Fasern zu einem Faden werden und schließlich ein fertiger Wollstrang entsteht, fasziniert mich immer wieder aufs Neue.

Diesmal sind drei wunderschöne Stränge aus reiner Merinowolle entstanden – jeder ein bisschen anders und doch gehören sie irgendwie zusammen.

Ein kleines Farbenspiel aus unzähligen Nuancen, zarte Rosé- und Fliedertöne treffen auf sanftes Blau, Türkis, Grün und kleine Farbtupfer in Gelb und Orange. Dazwischen finden sich immer wieder gedeckte, fast erdige Nuancen, die den lebendigen Farben eine wunderbare Harmonie verleihen.
Je nachdem, wie das Licht auf die Wolle fällt, treten mal die einen, mal die anderen Farben stärker hervor. Gerade dieses Zusammenspiel der vielen feinen Farbtöne macht für mich den besonderen Reiz dieser Garne aus. Kein Abschnitt gleicht dem anderen, und trotzdem ergibt alles zusammen ein wunderschönes, harmonisches Gesamtbild. Ein bisschen wie ein gemaltes Bild – nur eben aus Wolle.

Am Anfang standen die weichen Merinofasern, die ich auf meiner Kardiermaschine von Ashford von Hand kardiert habe. Dabei werden die Fasern aufgelockert, miteinander vermischt und zu einem luftigen Batt verarbeitet. Besonders spannend finde ich diesen Arbeitsschritt, denn hier beginnt bereits das Spiel mit den Farben. Durch das Kardieren verbinden sich die verschiedenen Nuancen miteinander, ohne dass ihre Eigenständigkeit vollständig verloren geht.
Anschließend habe ich die vorbereiteten Fasern versponnen und die entstandenen Fäden anschließend zweifach verzwirnt. Dabei sind drei ganz unterschiedliche Stränge entstanden. Mal ist der Faden etwas feiner, mal ein wenig kräftiger, mal wirken die Farben stärker miteinander vermischt, während an anderen Stellen einzelne Nuancen deutlicher hervortreten.

Genau diese kleinen Unterschiede machen handgesponnene Wolle für mich so besonders. Obwohl alle drei Stränge aus 100% Merinowolle bestehen und farblich wunderbar miteinander harmonieren, hat jeder seinen ganz eigenen Charakter.

Strang 1 : 100% Merinowolle, 100g / 220m
Strang 2: 100% Merinowolle, 90g / 160m
Strang 3: 100% Merinowolle, 55g / 115m

Merinowolle gehört für mich zu den besonders schönen Fasern zum Spinnen und Stricken. Sie fühlt sich wunderbar weich an, ist angenehm auf der Haut und lässt sich zu herrlich kuscheligen Garnen verarbeiten. Bei handgesponnener Wolle kommt noch etwas hinzu, das industriell hergestellte Garne in dieser Form kaum bieten können: ihre ganz eigene Lebendigkeit.
Der Faden ist nicht überall vollkommen gleichmäßig, die Farben verteilen sich immer wieder neu und beim Verstricken entsteht dadurch ein ganz individuelles Maschenbild.

Ich könnte mir aus dieser Wolle beispielsweise eine weiche Mütze, einen kuscheligen Loop oder andere kleine Lieblingsstücke vorstellen, bei denen die schönen Farbnuancen besonders gut zur Geltung kommen. Natürlich könnte man einen solchen Einzelstrang auch wunderbar mit neutralen Unifarben kombinieren.

Was ich am Handspinnen so liebe, ist die Freiheit, etwas vollkommen Eigenes entstehen zu lassen. Von der Auswahl und Mischung der Fasern über das Kardieren bis zum fertigen Garn liegt jeder einzelne Arbeitsschritt in meinen Händen.

Natürlich braucht das seine Zeit. Aber gerade darin liegt für mich ein großer Teil der Freude. Es ist ein wunderbarer Ausgleich, sich ganz auf die Fasern, die Farben und den gleichmäßigen Rhythmus des Spinnrades zu konzentrieren. Und am Ende hält man etwas in den Händen, das es so in keinem Geschäft zu kaufen gibt. 

Drei Stränge, unzählige Farbnuancen und viele Stunden liebevoller Handarbeit – ein kleines Stück Spinnglück, von der ersten Faser bis zum letzten Meter Garn.

Ein Kurzbesuch in Innsbruck – 1.000 Kilometer Richtung Alpen

Einmal quer durch Deutschland

Von Rostock nach Innsbruck sind es immerhin rund 1.000 Kilometer. Eine ganz schöne Entfernung, wenn man bedenkt, dass ich für meinen Termin gerade einmal drei Tage unterwegs sein würde.

Trotzdem hatte ich mich für die Reise mit dem Zug entschieden. Mit nur einem Umstieg in München ist Innsbruck in etwa zehn bis elf Stunden erreichbar. Das klingt zunächst nach einer ziemlich langen Fahrt, aber mit ein bisschen Vorbereitung lässt sich die Zeit durchaus angenehm verbringen. 
Einen großen Kühlkorb mit ausreichend Verpflegung und Getränken hatte ich gepackt, dazu einige Zeitschriften und natürlich mein Strickzeug. So konnte ich unterwegs lesen, stricken oder einfach die vorbeiziehende Landschaft betrachten.

Für die Rückfahrt hatte ich mir sogar ein Ticket für die 1. Klasse gebucht. Und das zu einem wirklich erfreulichen Preis: Gerade einmal 73 Euro kostete mich die Fahrt pro Strecke! Auch die Lage meines Hotels war ideal. Nur etwa 200 Meter vom Bahnhof entfernt, sodass ich mit meinem Gepäck keine langen Wege zurücklegen musste.

Innsbruck – zwischen Altstadt und Bergpanorama

Obwohl der eigentliche Anlass meiner Reise ein Termin war, blieb glücklicherweise noch etwas Zeit, mir Innsbruck anzusehen. Das Wetter zeigte sich im Oktober recht wechselhaft. Mal war der Himmel grau und bedeckt, dann lockerten die Wolken wieder auf und gaben den Blick auf die beeindruckende Bergkulisse frei. Gerade dieser Anblick hat mich begeistert: Man schlendert durch die Straßen einer lebendigen Stadt, vorbei an historischen Fassaden, kleinen Geschäften und Cafés, und am Ende der Straße erheben sich plötzlich die gewaltigen Gipfel der Nordkette. Diese unmittelbare Nähe der Berge ist schon etwas Besonderes.

Natürlich durfte auch das berühmte Goldene Dachl nicht fehlen. Mit seinen vergoldeten Schindeln und der reich verzierten Fassade ist es ein wunderschöner Blickfang inmitten der Innsbrucker Altstadt.
Auch die Maria-Theresien-Straße mit ihren eleganten Häuserfassaden, der Annasäule und dem herrlichen Blick auf die Berge habe ich mir angesehen. Eine wirklich schöne Kulisse, die selbst bei etwas durchwachsenem Wetter ihren Reiz hat.

Kleine Geschäfte und besondere Entdeckungen

Ein bisschen Zeit zum Bummeln musste natürlich auch sein. Besonders gut gefallen hat mir 's Fachl, ein Geschäft mit einem ungewöhnlichen Konzept. Hier präsentieren zahlreiche kleine Anbieter ihre Produkte in einzelnen Regalfächern und auf liebevoll gestalteten Verkaufsflächen. Das Sortiment ist wunderbar abwechslungsreich. Von handgefertigten Taschen, Accessoires und kleinen Geschenkideen bis hin zu regionalen Spezialitäten und ausgefallenen Leckereien gibt es jede Menge zu entdecken. Die vielen unterschiedlichen Produkte, hübsch in Holzkisten und kleinen Regalen arrangiert, laden geradezu zum Stöbern ein. Solche Geschäfte mag ich besonders gern, weil man dort Dinge findet, die nicht überall angeboten werden. 

Zwei wunderschöne Holzschalen durften schließlich mit nach Hause. Ihre warme Farbe und die schlichte, natürliche Form haben mir auf Anhieb gefallen.


Schokolade, Speck und ein paar Mitbringsel

Auch dem Geschäft mit den köstlichen Schokoladenspezialitäten von Zotter stattete ich einen Besuch ab. Die Auswahl ist riesig und teilweise ausgesprochen ungewöhnlich. Neben klassischen Schokoladensorten gibt es ausgefallene Kombinationen, hübsch gestaltete Verpackungen und allerlei süße Geschenkideen. Für meine Tochter habe ich eine Trinkschokolade mit Matcha ausgesucht. Eine etwas außergewöhnliche Geschmacksrichtung, die ich interessant fand.

Für meine Kollegen gab es dagegen etwas Herzhaftes: einen schönen, festen Tiroler Schinkenspeck aus der "Speckeria". Die haben übrigens auch einen richtig guten Onlineshop. Schließlich muss man aus Österreich nicht ausschließlich Süßigkeiten mitbringen!


Ein gemütlicher Abend im Hotel

Nach einem langen Tag mit Termin, Stadtbummel und kleiner Entdeckungen ließ sich den Abend ganz entspannt in der Hotelbar ausklingen bei gedämpftem Licht und einem Moskau Mule. Eine angenehme Atmosphäre, ein bisschen Ruhe und die Gelegenheit, die vielen Eindrücke des Tages noch einmal Revue passieren zu lassen. Genau der richtige Abschluss für einen abwechslungsreichen Tag in Innsbruck.


Wieder zurück in den Norden


Am nächsten Tag ging es dann wieder zurück nach Rostock. Noch einmal rund elf Stunden Zugfahrt, diesmal bequem in der 1. Klasse, mit ausreichend Proviant, Lesestoff und meinem Strickzeug.

Drei Tage, davon fast zwei vollständig für die An- und Abreise – das ist natürlich ein ziemlicher Aufwand. Aber ich habe die Gelegenheit genutzt, neben meinem Termin wenigstens ein kleines Stück Innsbruck kennenzulernen. Und ein paar schöne Erinnerungen und Mitbringsel hatten im Gepäck schließlich auch noch Platz.

Sonntag, 11. Oktober 2026

"URLAUB IN INDIEN" ... handgesponnene Wolle mit einem Hauch Sari-Seide

Manchmal entstehen auf meiner Ashford-Kardiermaschine Farbmischungen, die mich selbst überraschen.

Bei diesen drei Strängen war es vor allem die Kombination aus warmen, kräftigen Farben und den feinen Seidenfasern, die mich begeistert hat.

URLAUB IN INDIEN habe ich diese kleine Serie genannt – ein Name, der wunderbar zu den lebendigen Farben und dem besonderen Charakter der Garne passt.


Farben voller Wärme und Lebendigkeit

Leuchtendes Orange trifft auf kräftiges Pink, tiefes Bordeaux, Violett und zarte Rosatöne. Dazwischen blitzen immer wieder kleine Farbtupfer hervor, die den Garnen eine wunderschöne Lebendigkeit verleihen.

Die Fasern habe ich auf meiner Ashford-Kardiermaschine selbst gemischt und anschließend auf dem Spinnrad versponnen. Dabei sind drei Stränge entstanden, die zwar aus derselben Materialmischung bestehen, sich in ihrer Farbverteilung aber deutlich unterscheiden. Mal überwiegen die kräftigen, dunkleren Töne, mal wirken die Farben heller und verspielter.


Sari-Seide – kleine Unregelmäßigkeiten mit großer Wirkung

Das Besondere an diesen Garnen ist der Anteil von 10% Sari-Seide. Ihre feinen bunten Fäden und kleinen Noppen verteilen sich beim Kardieren zwischen den Wollfasern und sorgen für eine wunderschöne, lebendige Tweedoptik.
Anders als bei einem gleichmäßig gekämmten Materialien entstehen hier immer wieder kleine Verdickungen, winzige Seidenknötchen und feine, andersfarbige Fäden, die aus der Wolle hervorblitzen. Manche sind kaum sichtbar, andere setzen ganz bewusst kleine Akzente.

Gerade diese Unregelmäßigkeiten machen für mich den besonderen Reiz aus. Die Sari-Seide verleiht dem Garn eine interessante, leicht rustikale Struktur und gleichzeitig einen Hauch von Glanz. Die weichen Wollfasern bilden dabei einen schönen Kontrast zu den etwas festeren Seideneinschlüssen.

Drei Stränge – jeder ein Unikat

Alle drei Stränge bestehen aus derselben Fasermischung: 70% Merinowolle / 20% Corriedale / 10% Sari-Seide

Strang 1:     110g / 200m
Strang 2:     100g / 190m
Strang 3:       90g / 170m

Durch das Mischen und Verspinnen von Hand gleicht kein Strang dem anderen. Auch innerhalb eines einzelnen Stranges wechseln die Farben und Strukturen immer wieder. Genau das macht handgesponnene Garne für mich so interessant.

Die drei Stränge URLAUB IN INDIEN sind ab sofort in meinem Etsy-Shop erhältlich.

Freitag, 9. Oktober 2026

"TWEED" ... handgesponnene Wolle mit ganz besonderem Charakter

Diese Woche habe ich etwas Neues auf meinem Spinnrad ausprobiert: eine wunderschöne Fasermischung aus 60% Polwarthwolle und 40% Woll-Nepps, die mich vor allem durch ihre außergewöhnliche Tweedoptik begeistert hat. 

Schon das Ausgangsmaterial war ein herrlicher Anblick. Die vielen kleinen, bunten Wollnoppen verteilen sich ganz unregelmäßig zwischen den Fasern und sorgen für ein lebendiges Farbenspiel.

Auf einer warmen, leicht melierten Grundfarbe finden sich unzählige kleine Farbtupfer. Mal sind sie nur als winzige Sprenkel zu erkennen, mal treten sie etwas deutlicher hervor. Genau diese zufällige Verteilung macht den besonderen Reiz des Garns aus.

Kleine Farbtupfer mit großer Wirkung

Beim Verspinnen war ich besonders gespannt, wie sich die vielen bunten Nepps im fertigen Garn zeigen würden. Schließlich hatte ich eine solche Fasermischung bisher noch nicht oft auf meinem Spinnrad. Die Polwarthwolle bildet die weiche, natürliche Grundlage, während die eingearbeiteten Woll-Nepps für die typische, leicht rustikale Tweedstruktur sorgen. Anders als bei gleichmäßig kardierten/gekämmten Materialien entsteht hier ein wunderbar unregelmäßiges Erscheinungsbild mit kleinen Verdickungen und immer neuen Farbakzenten.
Nach dem Spinnen habe ich die Garne zweifach verzwirnt. Besonders gefällt mir, dass die Tweedoptik nicht aufgedruckt oder nachträglich erzeugt wird, sondern unmittelbar aus der besonderen Fasermischung entsteht.
Inzwischen sind mehrere Stränge entstanden, die ich in zwei unterschiedlichen Lauflängen anbiete: 100g / 170m und 100g / 180m.


Ich kann mir dieses Garn besonders schön für rustikale Strickaccessoires vorstellen. Ob Mützen, Handstulpen, Stirnbänder oder ein gemütlicher Schal – gerade bei schlichten Strickmustern dürfte die lebendige Tweedstruktur wunderbar zur Geltung kommen. Auch in Kombination mit einem dezenten, einfarbigen Garn könnte ich mir reizvolle Effekte vorstellen.
Die etwas unregelmäßige Struktur gehört dabei ganz bewusst zum Charakter dieser Wolle. Jeder Strang zeigt eine eigene Verteilung der kleinen Farbtupfer und ist damit ein echtes Unikat.

Die fertigen Tweedgarne sind ab sofort in meinem Etsy-Shop erhältlich.

Donnerstag, 10. September 2026

Ein bisschen Gartenglück vor der Firmentür

Bei Grönfingers in Rostock habe ich mich mit wunderschönen Herbstpflanzen eingedeckt, um die Kübel vor unserer Firma neu zu bepflanzen. Und bei dieser herrlichen Auswahl fiel es mir gar nicht so leicht, mich zu entscheiden.

Diesmal sollten es nicht die klassischen Herbstfarben in Orange und Rostrot sein. Viel lieber wollte ich etwas Frisches, Freundliches gestalten – mit zarten Rosa- und Pinktönen, bunter Heide und verschiedenen Grün- und Silbertönen.

Besonders schön finde ich die Kombination aus den kleinen rosafarbenen Blüten, den kräftig pinkfarbenen Beeren und den filigranen, silbrig weißen Pflanzen. Dazwischen sorgen verschiedene Heidepflanzen für Fülle und Struktur.

In den größeren Kübeln habe ich die Pflanzen dicht miteinander kombiniert. Dazu gesellen sich hohe, locker überhängende Ziergräser, die der ganzen Bepflanzung etwas Leichtes und Natürliches verleihen. Gerade diese zurückhaltende Dekoration gefällt mir besonders gut, denn die Pflanzen selbst sind schon Schmuck genug.

Mein kleines Stück Garten

Da ich zu Hause leider keinen Garten habe und wegen der Tauben auch nich meine Fensterbänke und die Loggia bepflanzen kann, genieße ich solche Gelegenheiten umso mehr.
So habe ich mir eben ein kleines Stück Gartenglück an meinen Arbeitsplatz geholt und tatsächlich freue ich mich jeden Morgen, wenn ich zur Firma komme und die hübsch bepflanzten Kübel vor der Tür sehe.
Wie schön, dass mir mein Chef das erlaubt hat- sogar mit dem Rosa und Pink :-)




Samstag, 29. August 2026

Ein spätsommerlicher Gartentraum am Tiefwarensee

Zufällig entdeckt man Orte, an denen man am liebsten noch ein paar Stunden länger bleiben möchte. So ging es mir bei unserem Ausflug zum Café im Hotel Am Tiefwarensee in Waren an der Müritz.

Das Hotel liegt inmitten einer wunderschönen Gartenanlage, die mit ihrer Pflanzenvielfalt und liebevollen Gestaltung wirklich beeindruckt. Schon beim ersten Blick auf die gepflegten Wege, die kunstvoll geschnittenen Hecken und die üppigen Blumenbeete war ich begeistert.

Blütenpracht und Gartenkunst

Besonders gefielen mir die farbenfrohen Zinnien, die in kräftigem Pink, leuchtendem Gelb, Rot und zartem Rosa um die Wette blühten. Dazu die wunderschönen Seerosen, deren pinkfarbene Blüten zwischen den großen grünen Blättern auf dem Wasser leuchteten.


Überall gab es etwas zu entdecken: außergewöhnliche Gehölze, hübsche Blütenstände, kleine Skulpturen und liebevoll angelegte Gartenbereiche. Besonders reizvoll fand ich auch den japanisch gestalteten Garten mit seinen Steinen, Kiesflächen und sorgfältig ausgewählten Pflanzen.
Zwischen den geschwungenen Hecken eröffneten sich immer wieder neue Blickwinkel auf das imposante historische Gebäude und den Tiefwarensee. Selbst der wolkenverhangene Himmel konnte dieser wunderschönen Kulisse nichts von ihrem Charme nehmen.




Kaffee und Kuchen dürfen nicht fehlen


Nach unserem ausgiebigen Gartenrundgang haben wir es uns im Café gemütlich gemacht. Bei Kaffee und köstlichem Kuchen ließ sich der Nachmittag wunderbar genießen. Besonders die herrliche Baisertorte war eine kleine Sünde wert.

Ein Ort zum Wiederkommen

Ich liebe solche Ausflüge, bei denen man ganz nebenbei so viele schöne Eindrücke sammelt. Dieser Garten ist wirklich ein kleines Paradies und zeigt, wie wunderbar sich Natur, Gartenkunst und historische Architektur miteinander verbinden lassen. Ein wunderschöner Spätsommertag voller Blüten, kleiner Entdeckungen und süßer Genüsse – und ganz bestimmt nicht unser letzter Besuch!

Dienstag, 28. Juli 2026

Ein kleiner Distelfink und ein großer Schreck

Manchmal sind es die unerwarteten Begegnungen, die einem besonders ans Herz gehen.

Heute gab es bei uns in der Firma einen kleinen gefiederten Besucher, dessen Tag leider mit einem ordentlichen Schrecken begann. Ein wunderschöner Vogel war gegen eines unserer Fenster geflogen und lag anschließend ganz benommen im Gras.

Als ich ihn entdeckte, tat er mir unendlich leid. So ein zartes kleines Geschöpf, völlig hilflos und offensichtlich noch ganz mitgenommen von dem Aufprall. Behutsam nahm ich ihn auf und legte ihn an ein geschütztes, schattiges Plätzchen unter die Hortensien. Dort konnte er sich in Ruhe erholen.

Natürlich ließ mir der kleine Kerl keine Ruhe. Immer wieder schaute ich nach ihm und hoffte, dass er sich von seinem Schreck erholen würde.

Bei der Gelegenheit fand ich auch heraus, um welchen Vogel es sich handelte: einen Distelfink, auch Stieglitz genannt. Mit seiner leuchtend roten Gesichtsmaske, dem schwarz-weißen Köpfchen und den auffällig gelben Flügelbinden ist er wirklich ein wunderschöner kleiner Vogel. Aus der Nähe betrachtet ist sein Gefieder noch viel beeindruckender als aus der Ferne.

Am Nachmittag kam dann die schönste Überraschung: Mein kleiner Patient war verschwunden!

Natürlich kann ich nicht mit Sicherheit sagen, was aus ihm geworden ist. Aber da sich zum Glück keine Katzen in der Nähe aufhielten, hoffe ich sehr, dass er wieder zu Kräften gekommen ist und davongeflogen ist.

Vielleicht sitzt er inzwischen längst wieder irgendwo in einem Baum, zwitschert fröhlich vor sich hin und hat seinen unfreiwilligen Zwischenstopp bei uns schon vergessen.

Samstag, 20. Juni 2026

Mit balticseamacrame auf dem Designmarkt

Heute war ich gemeinsam mit meiner Tochter Rebecca auf dem Designmarkt Ponyhof im Botanischen Garten in Rostock unterwegs.

Rebecca war mit ihremm eigenen Label balticseamacrame vertreten und hatte dafür ein beeindruckend großes Sortiment ihrer selbst gefertigten Produkte mitgebracht


Schon der Anblick ihres liebevoll gestalteten Marktstandes war eine Freude.

Auf den hellen Holzregalen präsentierten sich unzählige kleine und größere Kunstwerke, wunderschön nach Farben und Formen arrangiert. Besonders die Gläser, Schalen und Tabletts mit sogenannter Ocean-Art zogen die Blicke auf sich. Sie wirken wie kleine Meereslandschaften: Sand, türkisblaues Wasser, sanfte Wellen und teilweise sogar filigrane Muscheln verschmelzen zu dekorativen Einzelstücken. Goldene Akzente und schimmernde Details verleihen den maritimen Designs zusätzlich eine besondere Tiefe.





Kleine Kunstwerke mit Liebe zum Detail

Rebecca verarbeitet unter anderem Epoxidharz und Jesin zu den unterschiedlichsten dekorativen und praktischen Dingen. Von zauberhaften Babywolken über Schalen, Dosen, Gläser, Lesezeichen und Schlüsselanhänger bis hin zu Etageren, Uhren, Tabletts und Seifenspendern ist alles dabei.
Ein Hingucker sind ihre Arbeiten mit maritimen Motiven. Die Deckel der Vorratsgläser beispielsweise sehen aus, als würden kleine Meereswellen über einen Sandstrand rollen. Die verschiedenen Blau- und Türkistöne verlaufen ineinander, dazwischen schäumendes Weiß – fast meint man, das Meer rauschen zu hören.
Auch die kleinen Muschel- und Schildkrötenschalen mit ihren schimmernden Farben und feinen Goldeinschlüssen sind wunderschöne Hingucker. Und selbst ganz alltägliche Dinge wie Seifenspender werden durch die besondere Gestaltung zu kleinen Schmuckstücken.

Von Makramee bis zu zartem Schmuck

Neben den gegossenen Arbeiten gab es natürlich auch zahlreiche Makrameeprodukte zu entdecken. Liebevoll geknüpfte Schlüsselanhänger, Beißringe und Schnullerketten für Babys gehören ebenso dazu wie dekorative Wandbehänge.
Besonders hübsch fand ich auch die zarten Armbänder und Fußkettchen. Feine, farbige Bänder, kleine Perlen aus Messing, vergoldete Perlen und Perlen aus Halbedelsteinen sowie goldfarbene Anhänger – mal verspielt, mal ganz schlicht. Genau die richtigen kleinen Begleiter für den Sommer. Natürlich habe ich selbst auch einige Ihrer filigranen Schmuckstücke. Man kann sie wunderbar im Sommer auch meim baden tragen, denn dem gewachsten Material und den Perlaen macht das Wasser nichts aus.
Bei dieser Vielfalt konnte man immer wieder etwas Neues entdecken. Und obwohl Rebecca wirklich unglaublich viel mitgebracht hatte, war alles übersichtlich und ansprechend präsentiert.

Individuelle Wünsche und kreative Workshops

Viele von Rebeccas Produkten sind echte Einzelstücke, aber sie fertigt auch ganz individuell nach Kundenwunsch an. So entstehen persönliche Geschenke und besondere Erinnerungsstücke, die es kein zweites Mal gibt.
Wer selbst einmal kreativ werden möchte, kann bei ihr außerdem verschiedene Workshops buchen und unter ihrer Anleitung eigene kleine Kunstwerke gestalten.

Alle Informationen dazu und natürlich auch ihre Produkte findet man auf ihrer Internetseite:

www.balticseamacrame.de

Ein schöner Tag und ein bisschen Mutterstolz

Es ist schon etwas Besonderes, die eigene Tochter mit so viel Begeisterung und Kreativität bei ihrer Arbeit zu erleben. Hinter all diesen hübschen Dingen stecken schließlich nicht nur viele Ideen, sondern auch unzählige Stunden Arbeit, Geduld und Liebe zum Detail.
Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie vielfältig ihr Sortiment inzwischen geworden ist und wie harmonisch sich die unterschiedlichsten Materialien und Techniken miteinander verbinden lassen.

Der Designmarkt im Grünen bot dafür einen wunderschönen Rahmen. Und während ich mir die vielen kleinen Kunstwerke anschaute, dachte ich wieder einmal, wie schön es doch ist, wenn aus kreativen Ideen etwas ganz Eigenes entsteht.


Freitag, 19. Juni 2026

Ein eigenes Atelier für balticseamacrame – ein neuer kreativer Mittelpunkt

Heute gab es für mich einen ganz besonderen Anlass zur Freude:

Meine Tochter Rebecca
hat ihr eigenes Atelier eröffnet!

Seit 2019 ist sie mit ihrem Unternehmen balticseamacrame selbstständig und hat sich mit viel Kreativität, Fleiß und einem wunderbaren Gespür für Farben und Formen etwas Eigenes aufgebaut.


Ob kunstvolle Arbeiten aus Epoxidharz, dekorative Stücke aus Jesin, zauberhafte Trockenblumenkränze oder festliche Adventskränze – ihre Ideen sind so vielfältig wie die Materialien, mit denen sie arbeitet. Auch wunderschöne Makramee-Arbeiten gehören zu ihrem Repertoire.

Auf regionalen Kreativmärkten und Messen ist sie regelmäßig mit ihren liebevoll gestalteten Produkten vertreten. Außerdem gibt sie verschiedene Workshops, in denen sie ihre Begeisterung für das kreative Gestalten mit anderen teilt. Und nun hat sie sich einen weiteren Wunsch erfüllt: ein eigenes Atelier in Rostock, Dierkower Damm 29a.

Ein Atelier mit ganz viel Liebe zum Detail 

Schon auf den Fotos lässt sich erkennen, wie viel Herzblut Rebecca in die Gestaltung ihrer neuen Räume gesteckt hat. Und den größten Teil davon in nur 3 Tagen vor Ort!
Zarte Rosatöne, warmes Cremeweiß, natürliche Holzfarben und kleine, liebevoll ausgesuchte Dekorationen schaffen eine wunderschöne, harmonische Atmosphäre. Alles wirkt hell, freundlich und einladend, dabei wunderbar aufeinander abgestimmt. Einladend wirkt ihr Workshopraum mit seiner langen Tafel. Die hellen Tischdecken, rosafarbenen Platzsets und kleinen Blumenarrangements lassen schon erahnen, wie gemütlich und kreativ es hier künftig zugehen wird. Habt ihr die chicen schwarzen Schürzen gesehen
In den Regalen warten ordentlich sortierte Materialien, farbige Macrame-Garne und unzählige Trockenblumen auf ihren Einsatz. Überall entdeckt man kleine Details, die dem Raum eine ganz persönliche Note verleihen. Ein Ort, an dem man sich sofort wohlfühlen und am liebsten gleich selbst etwas Schönes gestalten möchte.

Von zarten Blüten bis zu Meeresfarben

Auch Rebeccas Arbeiten zeigen, wie vielseitig ihre Kreativität ist. Da gibt es elegante Schalen und Tabletts mit feinen Terrazzo-Mustern, wunderschöne Epoxidharz-Arbeiten in leuchtenden Türkis- und Blautönen, die an das Meer erinnern, und dekorative Uhren mit faszinierenden Farbverläufen. Daneben entstehen filigrane Makramee-Armbänder, hübsche Wandbilder und liebevoll gestaltete Windlichter. Besonders zart gearbeitet sind ihre Trockenblumenkränze. Die Kombination aus zarten Gräsern, kleinen Blüten und natürlichen Farben wirkt so leicht und romantisch, ohne überladen zu sein. Jedes Stück trägt auf seine Weise ihre Handschrift.



Ein Blumenstrauß zur Eröffnung

Natürlich wollte ich Rebecca zu diesem besonderen Anlass nicht mit leeren Händen besuchen. Ich habe sie mit einem wunderschönen Blumenstrauß überrascht, dessen Farben ich ganz bewusst passend zu ihrem neuen Atelier ausgesucht hatte. Zartrosa Pfingstrosen, feine Blüten, ein wenig Cremeweiß und das sanfte Graugrün des Eukalyptus – eine herrlich romantische Kombination, die sich wunderbar in die Farbwelt ihrer Räume einfügt. Ich finde, der Strauß hätte kaum besser passen können. Und während ich mir alles anschaute, war ich natürlich auch ein bisschen stolz. Es ist schön zu erleben, wie sich meine Tochter mit ihren Ideen, ihrer Ausdauer und ihrer Begeisterung immer weiterentwickelt.


Ein neues Kapitel voller Möglichkeiten

Mit ihrem eigenen Atelier hat Rebecca nun einen festen Ort geschaffen, an dem sie arbeiten, ihre Materialien unterbringen, Workshops veranstalten und gemeinsam mit anderen kreativ sein kann. Ich wünsche ihr von Herzen, dass diese Räume immer voller schöner Ideen, fröhlicher Menschen und kreativer Begegnungen sein werden. Dass sie weiterhin so viel Freude an ihrer Arbeit hat, immer wieder Neues ausprobiert und mit ihren liebevoll gefertigten Dingen anderen Menschen eine Freude bereitet.

Liebe Rebecca, ich bin sehr stolz auf dich und wünsche dir für dein neues Atelier ganz viel Erfolg, wunderbare Begegnungen und unzählige kreative Stunden!


Wer Rebecca und ihre Arbeiten kennenlernen oder selbst einmal an einem Workshop teilnehmen möchte, findet weitere Informationen unter:

www.balticseamacrame.de

balticseamacrame
Rebecca Franke
Dierkower Damm 29a
18146 Rostock

und natürlich auf TikTok und Instagram.

(Vielen Dank an Rebecca / balticseamacrame für die Fotos Ihrer Produkte und des Ateliers.)