Montag, 26. Juni 2017

SAMSTAGSPLAUSCH...am 24.06.2017

Letzte Woche kam ich leider nicht dazu, meinen SAMSTAGSPLAUSCH ganz pünktlich zu schreiben und zu verlinken, aber ganz vorenthalten möchte ich Euch meinen Rückblick auf die letzte Woche dann doch nicht.

Vier Tage haben wir in Stockholm geurlaubt; gemeinsam mit lieben Freunden. Und: wir waren nicht nur im ABBA-Museum, sondern haben im selben Hotel gewohnt, in dem es sich befindet. Das ist übrigens wirklich schön; mit kompletter Glasfront in den Zimmern, Badewanne und einem perfekten Frühstück. Letzteres ist bei mir ja schon "die halbe Miete".




Das VASA-Museum ist nur wenig entfernt (in Sichtweite) und eigentlich ein MUSS, wenn man in Stockholm ist; es lohnt sich wirklich. Mein persönliches Highlight waren die lebensecht modellierten Köpfe, die anhand gefundener Schädelknochen gestaltet wurden.



Eher ein terminlicher Zufall war es, dass wir ausgerechnet zum Midsummar in Stockholm waren. Unsere Schärenfahrt am Freitag war damit perfekt gewählt und der Tipp aus dem Reiseführer das "Vaxholms Hembygdsgårds Café" zu besuchen war super. Es liegt idyllisch mit Blick aufs Wasser, ist so herrlich schwedisch-vintage, überall blühende Rosen und Hortensien. Die Damen vom Service mit weißen Spitzenblusen und üppigen Blütenkränzen im Haar servieren köstliches Backwerk aus der hauseigenen Backstube und wer bis dahin noch nicht in den Entspannungs-Modus geschalten hat, macht es spätestens hier.

Und während wir in Deutschland bei Feiertagen nur daran denken, am Tag zuvor in die ohnehin überfüllten Supermärkte zu eilen, denn an diesem einen Tag könnten wir ja verhungern, ist Midsummar in Schweden so ganz anders. Alle sind auf den Beinen, suchen dich ein Plätzchen am Wasser oder im Park für ein Picknick; die Kinder spielen, die Verliebten küssen und all die anderen geben sich dem süßen Nichtstun hin.

Ein paar lustige Schnappschüsse gibt es im Urlaub natürlich auch fast jedes Mal, wie etwa mit dem "Stralsund"-Schild mitten in Stockholm. Anmerkung: der allerliebste Ehemann stammt gebürtig aus der Hansestadt. Und alles was (schaf)wollig ist, lenkt sowieso meine Blicke auf sich. Schade nur, dass der Laden mit den Garnsträngen nicht geöffnet hatte...



Aber auch die längeren Fahrten mit der Fähre und dem Auto habe ich nicht ungenutzt verstreichen lassen. Um den Entzug vom spinnen etwas zu lindern hatte ich mir vorsorglich genug Strickzeug eingepackt. Anspruchsvolles entsteht dabei nicht, aber immerhin: eine Beanie-Mütze, ein Paar Stulpen für mich und vier Paar Stulpen in Kindergröße. Aber dazu schreibe ich noch einen separaten Post.

Jetzt schaue ich aber erst einmal rüber zu Andrea und ihrem SAMSTAGSPLAUSCH und stöbere ein bisschen in den anderen Posts.

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