Sonntag, 24. April 2016

Samstagsplausch ... am 23.2016



Manchmal funktioniert man wie angetrieben. Noch mehr. Noch schneller. In noch kürzerer Zeit immer mehr schaffen wollen oder sollen oder müssen. Und wenn man nicht von selbst vernünftig wird, greift der Körper schon mal zur Selbsthilfe.

Dabei war ich der Meinung, dass mein Maximum noch lange nicht erreicht war; im Gegenteil- dass es mir noch bevorsteht.
So viel zu tun im Job, dass ich voller Sorgen an den vergangenen Sommer dachte, in dem das auch schon so war. Irgendwann war ich abends nach einem Restaurantbesuch einfach umgefallen.

Im Moment übe ich mich in Langsamkeit, was mir zugegeben schwerfällt. Mein Physiotherapeut schmunzelt: "Mädchen, Du musst erst mal lernen zu entspannen. Loszulassen." Ich versuche es.

Der allerliebste Ehemann hat diese Woche Pflanzen und Blumenzwiebeln gesetzt und das Beet und die Kübel vor dem Haus bepflanzt- und ich habe nur dirigiert.
Für meinen Hobbyraum haben wir die ersten Möbel gekauft; aber ich lasse die Kartons stehen, ich baue sie (noch nicht) nicht zusammen.

Ich nehme lieber mein Strickzeug zur Hand, habe ein bisschen gesponnen und gefärbt und Neues bei dawanda eingestellt. Einige neue Projekte habe ich geplant, Material bestellt, Posts vorbereitet und viel in anderen Blogs gelesen.

Kommt es mir nur so vor, oder ist es auch bei anderen zurzeit etwas ruhiger?




Kommentare:

  1. Lass es ruhig angehen. Das ist ganz wichtig, ich kann ein Lied davon singen. Mit etwas Ruhe geht es dann wieder. Hab eine schöne Woche.
    Magdalena

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  2. Liebe Beatrice,
    "Entschleunigung" lautet das Zauberwort! Zugegeben, es ist nicht immer einfach "nein" zu sagen oder mal schmutzige Fensterscheiben zu akzeptieren. Du schaffst das schon! In der Ruhe liegt die Kraft.
    Liebe Grüße
    Anneli

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  3. Loslassen ist schwierig... Übe es! Es geht.
    Du machst das schon.
    Liebe Grüße
    Andrea

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