Montag, 13. April 2015

Italien im April - Teil 3 - Bobbio / Genua

Eher einem Zufall zu verdanken haben wir einen schönen Nachmittag in Bobbio, einem kleinen Städtchen in der Emilia-Romagna in Norditalien.

 
Ein hübsches Café, Espresso und Croissants mit Pistaziennougat-Füllung und schon bin ich glücksselig. 

 

Dagegen möchte ich die Übernachtung in Genua mit einem kurzen Kommentar abhaken: Muss ich wirklich nicht haben!

Das Hotel an sich war gut; saubere moderne Zimmer, riesig hoch. Aber: Nach 4 Runden um die selben Häuser war das Hotel noch immer nicht zu finden; kein Wunder: man konnte es nicht mit dem Auto anfahren. Also: Auto im Parkhaus abstellen, 19,50€ für eine Nacht dort berappen! und 1,5km die Koffer durch die Stadt rollen.

 
Hochhäuser, planlos verbaute Architektur; dazwischen enge Gassen, Lärm, eine schmutzige, tosende Stadt.
 
Und 22 Uhr passierte das Unglaubliche: es wurden sprichwörtlich die Bürgersteige hochgeklappt. Wo waren die lauschigen Pizzerien und Cafés, die Gelaterias, das Nachtleben? Nichts von alledem gab es hier. Nicht Eis-essend durch die Gassen bummeln oder noch ein Glas Wein trinken. Nichts als der letzte Müll, der durch die von hellen Straßenlaternen üppig und grell beleuchteten Gassen wehte.

Es war nichts als Glück und Zufall, dass wir eine wunderbare kleine Pizzeria fanden und der Abend mit einer wagenrad-großen, vorzüglichen Pizza und von einem Amaretto beschwipst endete.

Gute Nacht Genua. Wir werden uns wohl nicht wiedersehen.

Kommentare:

  1. Oh, das hört sich aber nicht so toll an. Als Sizilianerin kann ich nur die lauschigen Sizilianischen Nächte empfehlen ;)
    LG
    Mo

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  2. Och nöhh,
    aber ihr hattet ja trotzdem auch andere schöne Ziele!

    LG Netty

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